Betroffenenperspektive

 

Das Selbstbild des Betroffenenrats Traumanetz Berlin

Das Selbstbild ist eine Beschreibung der Arbeit des Betroffenenrats. Es beschreibt die Ziele, die Aufgaben und die Arbeitsweisen im Betroffenenrat und spiegelt insofern die Betroffenenorientiertheit seines Wirkens wider. Dieses steht im engen Zusammenhang mit der Arbeit des Traumanetz Berlin und dessen Ziel, die gesundheitliche Versorgung durch sexualisierte und/oder häusliche Gewalt komplex traumatisierter Frauen zu verbessern. Die Betroffenenperspektive steht auch hier im Vordergrund. Das Selbstbild des Betroffenenrats soll dessen Arbeit transparent für die (Fach-)Öffentlichkeit abbilden und verdeutlichen, wie relevant diese im Rahmen des Traumanetz Berlin ist.

Neues Angebot zur digitalen Selbsthilfe

Eine Mitarbeiterin des Betroffenenrats Traumanetz Berlin bietet digitale Selbsthilfe an.

Beiträge von Teilnehmer*innen des Betroffenenrats des Traumanetz Berlin zur Darstellung der Betroffenenperspektive

Ich bin jede dritte Frau

Alice Mari Westphal berichtet in einem 3-minütigen Film von Frau TV über ihre Erfahrungen von sexualisierter und häuslicher Gewalt. Sie engagiert sich für Betroffene und ist aktiv bei S.I.G.N.A.L. e. V. Der Film ist ohne Anmeldung auf Facebook zu sehen.

Ein Interview der Fachstelle Traumanetz Berlin mit Tanja Bullert zur Arbeit des Betroffenenrats

Vor Corona: In der Chirurgie mit einer Krise von Dorothea G.

Wie Corona meinen Alltag beeinflusst von Dorothea G.

Corona aus Sicht einer Trauma-Betroffenen von Lou H.

Für eine Traumatherapie ist es nie zu spät von Alice Mari Westphal

Auszüge aus dem Buch „Die Schlange in der Höhle“ von Diana S.

Die Befreiung aus dem Käfig von Diana S.

Interview „Gleichberechtigt, gleichgestellt, würdevoll“

Auf den Seiten 18-22 der FHK-Fachinformation 01/2021 zur Partizipation finden Sie das Interview „Gleichberechtigt, gleichgestellt, würdevoll“ mit Aissatou Friedrich und Alice Westphal zum Thema "Betroffenenbeteiligung" im Rahmen des Betroffenenrats Traumanetz Berlin bei S.I.G.N.A.L. e. V.

Der Betroffenen-Rat

Was ist der Betroffenen-Rat?

Der Betroffenen-Rat ist eine Gruppe.

In der Gruppe sind nur Frauen.

Der Betroffenen-Rat ist ein Teil des Traumanetz Berlin.

Der Betroffenen-Rat macht Politik.

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Gruppe von Frauen

n der Gruppe sind Frauen,

die früher Gewalt erfahren haben.

Sie waren von Gewalt betroffen.

Nun möchten diese Frauen anderen Frauen helfen,

die auch Gewalt erleben.

Diese Frauen sind auch von Gewalt betroffen.

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Mann schlägt Frau

Darum heißt die Gruppe: Betroffenen-Rat.

Die Frauen aus dem Betroffenen-Rat

können aus ihren eigenen Erfahrungen sprechen.

Darum können sie das Traumanetz Berlin gut beraten.

 

 

Die Frauen im Betroffenen-Rat arbeiten ehrenamtlich.

Das heißt: Sie bekommen dafür kein Geld.

Den Betroffenen-Rat gibt es seit 2019.

Darum gibt es den Betroffenen-Rat

Im Traumanetz Berlin arbeiten Experten zusammen.

Aber wir denken:

Die Erfahrungen von betroffenen Frauen sind auch wichtig.

Diese Frauen wissen am besten:

Welche Hilfen und Angebote haben mir geholfen?

Was war schwierig?

Was muss verändert werden,

damit Frauen mit einem Trauma gut unterstützt werden?

 

 

Welche Infos brauchen Frauen mit einem Trauma?

Welche Hilfen brauchen Frauen mit einem Kind?

 

Uns ist die Meinung von betroffenen Frauen sehr wichtig.

Die Meinung von betroffenen Frauen soll immer beachtet werden.

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Frau tröstet Frau

Das macht der Betroffenen-Rat

Wir arbeiten mit 3 Krankenhäusern zusammen.

Die 3 Krankenhäuser wollen bestimmte Angebote anbieten:

  • für Frauen mit einem Trauma

  • für Frauen mit einem Trauma und Kindern

Der Betroffenen-Rat arbeitet

mit den Krankenhäusern zusammen.

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Netzwerk

Im Traumanetz Berlin gibt es mehrere

Arbeits-Gruppen und Experten-Gruppen.

Der Betroffenen-Rat ist eine von diesen Gruppen.

Die Gruppen sprechen über verschiedenen Themen.

Es geht immer um die Gesundheit

von Frauen und ihren Kindern.

Die Meinung von betroffenen Frauen ist dabei immer wichtig.

Denn betroffene Frauen kennen sich damit gut aus.

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Arbeits-Gruppe

Der Betroffenen-Rat überlegt:

Frauen mit einem Trauma und ihre Kinder

sollen eine gute Versorgung kriegen.

Was kann die Politik dafür tun?

Was soll die Politik verändern?

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Gruppe von Frauen

Der Betroffenen-Rat trifft sich regelmäßig

 

Wann: Alle 2 Monate.

Die Treffen sind immer an einem Montag.

Die Treffen gehen von 18 bis 20 Uhr.

 

Wo:

S.I.G.N.A.L. e.V.

Gottschalkstr. 8

13359 Berlin

 

Momentan treffen wir uns im Internet.

Wir benutzen dafür das Programm Zoom.

 

Die Treffen werden von Mitarbeiterinnen vom Traumanetz Berlin unterstützt.