Der Betroffenenrat setzt sich für die Stärkung der psychischen Gesundheit von gewaltbetroffenen, traumatisierten Frauen ein. Er ist im Gesundheitsbereich bundesweit einmalig und kämpft dafür, dass Betroffene als Expert*innen aus Erfahrung anerkannt werden.
Hier finden Sie eine Auswahl der Aktivitäten:
- „Bedarfsanalyse zur Prävention von geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen und von häuslicher Gewalt“, Sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut zu Geschlechterfragen (SoFFI) im International Centre for Socio-Legal Studies, unter Mitarbeit von Prof. Dr. Barbara Kavemann und Dr. Thomas Meysen u.a., in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut e.V., 2025, mehr Informationen
- „Thematisierung von geschlechterbasierter Gewalt im Beziehungskontext in Online-Räumen“, App Gewaltfrei in die Zukunft, 2024
- „Versorgungssituation für von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffene Frauen* und Mädchen* in Berlin“, ZEP – Zentrum für Evaluation und Politikberatung, 2023, mehr Informationen
- „Reden erleichtern – Eine retrospektive Untersuchung der Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zum Mitteilen des Erlebens sexualisierter Gewalt“, unter Mitarbeit von Jesper Kempe und Prof. Dr. med. Sibylle Winter (Leitung), Charité – Universitätsmedizin Berlin, 2023
- Ambulante Psychotherapie: Wünsche und Erwartungen aus Betroffenensicht (09/2023)
Politische Forderungen und Wünsche an ambulante Therapeut*innen vom Betroffenenrat des Traumanetz Berlin, um die traumatherapeutische Versorgungssituation für gewaltbetroffene Frauen zu verbessern, u.a.:- Geschlechts- und gewaltspezifische Traumainhalte in Psychotherapie adäquat berücksichtigen
- Traumatherapie-Zugänge erleichtern
- Verantwortung für Therapie-Suchende übernehmen
- Kein Therapie-Abbruch bei bürokratischen Hürden
- Wahlrecht der Therapieform
- Infoblatt „Traumasensible Formulierungen“
Formulierungshilfen für Fachkräfte in der Kommunikation mit Betroffenen von häuslicher und sexualisierter Gewalt, um sekundäre Viktimisierung durch unsensible Reaktionen zu vermeiden
- Vortrag „Traumasensible Versorgung aus Betroffenensicht – Wie kann die Betroffenenperspektive in der gesundheitlichen Versorgung gewalt-betroffener, (komplex) traumatisierter Frauen besser eingebracht werden?“, Kongress Armut und Gesundheit, 2024