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Die Fachstelle Traumanetz Berlin sucht eine*n wissenschaftliche*r Referent*in (w/d/m)

Stellenangebot

S.I.G.N.A.L. e. V. setzt sich für eine sensible, achtsame Gesundheitsversorgung nach häuslicher und sexualisierter Gewalt ein. Wir arbeiten mit Versorgungs- und Ausbildungseinrichtungen des Gesundheitswesens und mit Akteur*innen der Gewalt- und Kinderschutzarbeit zusammen. Wir begleiten Einrichtungen bei der Etablierung von Versorgungskonzepten, bieten Qualifizierung, fördern Vernetzung und erstellen Materialien. Mit unserer Ausrichtung und unseren Angeboten sind wir berlin- und bundesweit einmalig.

Ziel des Traumanetz Berlin ist die Verbesserung der Versorgungssituation für Betroffene geschlechtsbezogener Gewalt mit (komplexen) Traumafolgebelastungen und ihrer Kinder. Die Fachstelle koordiniert die berlinweite Vernetzung von Akteur*innen verschiedener Versorgungsbereiche im Traumanetz Berlin und fördert die Weiterentwicklung integrierter, traumasensibler Versorgungsangebote für die Zielgruppe. Hierbei spielt der Betroffenenrat eine besondere Rolle mit dem Ziel, Betroffene als Expert*innen aus Erfahrung auf fachpolitischer Ebene zu stärken.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

wissenschaftliche*r Referent*in (w/d/m)
in Teilzeit (35-39 Std./Wo.) als Elternzeitvertretung

Ihre Aufgaben:

  • qualitative Weiterentwicklung der (Vernetzungs-)Angebote der Fachstelle für den Bereich der ambulanten Psychotherapie
  • Entwicklung von Advocacy-Strategien und Stellungnahmen mit dem Ziel der Verbesserung der Versorgungssituation von Gewaltbetroffenen mit (komplexen) Traumafolgebelastungen
  • Recherche und Aufbereitung relevanter Fachpublikationen sowie aktueller fachpolitischer Entwicklungen
  • Mitarbeit an einer Datenauswertung zu Erfahrungen Betroffener in der regionalen psychiatrischen Pflichtversorgung
  • Konzeption, Leitung und Moderation von Fachgremien und Arbeitsgruppen
  • Mitwirkung an der Organisation von Fachveranstaltungen

Ihr Profil:

  • wissenschaftlicher Hochschulabschluss, z.B. Psychologie, Public Health o. Ä.
  • Berufserfahrung im Gesundheitsbereich (beispielsweise psychotherapeutische Versorgung)
  • Kenntnisse des psychosozialen Hilfesystems in Berlin
  • Erfahrungen in der Einbeziehung von Betroffenenperspektiven in die fachliche Arbeit
  • fundierte Fachkenntnisse zu psychischen Folgen von geschlechtsbezogener Gewalt
  • fundierte Erfahrung in der bereichsübergreifenden Netzwerkarbeit
  • sehr gute Moderationsfähigkeit
  • Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten
  • selbständige Arbeitsweise

Wir bieten:

  • eine vielfältige, spannende und herausfordernde Tätigkeit
  • Arbeit in einem engagierten, offenen Team in angenehmer Arbeitsatmosphäre
  • Bezahlung angelehnt an TVL E-13
  • viel Gestaltungsspielraum
  • flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten

Wir arbeiten daran, eine diskriminierungssensible Arbeitsumgebung zu schaffen, vorhandene Barrieren abzubauen und entwickeln uns kontinuierlich als Organisation weiter. Wir begrüßen Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen. Besonders ermutigen wir Menschen mit Migrationsgeschichte, Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen sowie TIN*-Personen (trans*, inter* und nicht-binäre Personen), sich zu bewerben. Unsere Büroräume sind leider nicht rollstuhlgerecht zugänglich.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (als eine Datei, ohne Foto) an: bewerbung@signal-intervention.de. Für Fragen wenden Sie sich gern an Frau Johanna Sprengel: Tel. 030/2463 0579.

Mehr Informationen zur Fachstelle Traumanetz Berlin: www.traumanetz.signal-intervention.de
Mehr Informationen zum S.I.G.N.A.L. e. V.: www.signal-intervention.de