Ein psychologischer Psycho-Therapeut oder eine psychologische Psycho-Therapeutin ist eine Person. Diese Person hat Psychologie studiert. Nach dem Studium hat die Person eine bestimmte Zusatz-Ausbildung gemacht. In dieser Zusatz-Ausbildung geht es um Psycho-Therapie. Erst danach darf die Person Psycho-Therapie anbieten.
Psycho-Therapie heißt: Ich habe eine seelische Krankheit. Oder ich habe ein seelisches Problem. Daher gehe ich regelmäßig zur Psycho-Therapie. Dort rede ich mit dem Psycho-Therapeuten oder der Psycho-Therapeutin über meine Probleme. In der Psycho-Therapie lerne ich: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Es gibt besondere Psycho-Therapeuten und Psycho-Therapeutinnen für Kinder und Jugendliche.
psychologische*r Psychotherapeut*in
Person, die qualifiziert und gesetzlich zugelassen ist, Psychotherapie auszuüben: Nach einem mit Diplom oder Master bestandenen Studium der Psychologie (Studiengang Psychologie) wird eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten nach dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG) abgeschlossen und die Berechtigung zur eigenständigen Durchführung von Psychotherapie erworben (Approbation).
Dieses Erlebnis kann kurz gewesen sein. Zum Beispiel: Ich wurde einmal zum Sex gezwungen.
Dieses Erlebnis kann länger gewesen sein. Zum Beispiel: Ich habe lange Zeit in meinem Zuhause Gewalt erlebt.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Die Menschen bekommen vielleicht eine seelische Krankheit. Dazu sagt man auch: Die Person hat ein Trauma.
Post-traumatische Belastungs-Störung heißt: Der Körper reagiert nach einem Trauma auf die schlimmen Erfahrungen.
Die Krankheit zeigt sich so:
Ich kann schlecht schlafen.
Ich erschrecke mich oft.
Ich ärgere mich schnell über etwas.
Ich kann Gefühle schlecht aushalten.
Ich kann mich schlecht auf eine Sache konzentrieren.
Ich fühle mich oft traurig.
Manchmal erinnert man sich an das schlimme Erlebnis. Manchmal erinnert man sich nicht an das schlimme Erlebnis. Man hat Erinnerungs-Lücken.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Posttraumatische Belastungsstörung
Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Typisch sind: (1) sich aufdrängende, belastende Gedanken und Erinnerungen an das Trauma oder Erinnerungslücken; (2) Übererregungssymptome (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, schweres Aushalten von Gefühlen, Konzentrationsstörungen); (3) Vermeidungsverhalten (Vermeidung traumaassoziierter Reize)
Die Anpassungs-Störung ist eine Krankheit. Ich habe etwas Schlimmes erlebt. Zum Beispiel: Ich habe zu Hause Gewalt erfahren. Ich wurde zum Sex gezwungen.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Diese Menschen bekommen vielleicht eine Anpassungs-Störung. Eine Anpassungs-Störung zeigt sich so:
Schlechte oder traurige Stimmung
Angst
Probleme mit anderen Menschen
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.2.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Anpassungsstörung
Reaktion auf ein einmaliges oder ein fortbestehendes belastendes Lebensereignis. Typisch können sein depressive Stimmung, Angst, Störungen des Sozialverhaltens
Die Krankheit zeigt sich so: Ich fühle mich von mir selbst getrennt. Als wenn mein Körper nicht zu mir selbst gehört. Oder: Ich fühle mich getrennt von meiner Umgebung. Als wenn meine bekannte Umgebung nicht zu mir selbst gehört.
Dieses Erlebnis kann kurz gewesen sein. Zum Beispiel: Ich wurde einmal zum Sex gezwungen.
Dieses Erlebnis kann länger gewesen sein. Zum Beispiel: Ich habe lange Zeit in meinem Zuhause Gewalt erlebt.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Die Menschen bekommen vielleicht eine seelische Krankheit. Dazu sagt man auch: Die Person hat ein Trauma.
Post-traumatische Belastungs-Störung heißt: Der Körper reagiert nach einem Trauma auf die schlimmen Erfahrungen.
Die Krankheit zeigt sich so:
Ich kann schlecht schlafen.
Ich erschrecke mich oft.
Ich ärgere mich schnell über etwas.
Ich kann Gefühle schlecht aushalten.
Ich kann mich schlecht auf eine Sache konzentrieren.
Ich fühle mich oft traurig.
Manchmal erinnert man sich an das schlimme Erlebnis. Manchmal erinnert man sich nicht an das schlimme Erlebnis. Man hat Erinnerungs-Lücken.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Posttraumatische Belastungsstörung
Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Typisch sind: (1) sich aufdrängende, belastende Gedanken und Erinnerungen an das Trauma oder Erinnerungslücken; (2) Übererregungssymptome (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, schweres Aushalten von Gefühlen, Konzentrationsstörungen); (3) Vermeidungsverhalten (Vermeidung traumaassoziierter Reize)
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Verhaltens-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Bei dieser Therapie geht es darum: Ich möchte mein eigenes Verhalten verändern.
Man spricht wenig über die Vergangenheit. Es geht um aktuelle Erlebnisse und Fragen. Oft bekommt man Aufgaben zwischen 2 Sitzungen. Bei dieser Therapie muss man viel über sich selbst nachdenken. Die Sitzungen sind meistens einmal in der Woche.
Verhaltenstherapie
Im Fokus ist weniger die Vergangenheit, sondern das gegenwärtige Erleben und Verhalten. Häufig wird mit kleinen Alltagsaufgaben zwischen den Sitzungen gearbeitet. Die Verhaltenstherapie erfordert eine aktive Mitarbeit. Meist 1mal wöchentliche Therapiesitzung
Jemand hat Gewalt erlebt. Zum Beispiel: Ich wurde von meinem Partner geschlagen. Ich wurde zum Sex gezwungen.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Einige Menschen bekommen seelische Probleme. Diese seelischen Probleme nennt man: Trauma.
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder zu einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Trauma-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Diese Therapie ist eine besondere Therapie für Menschen mit einem Trauma.
Nicht jeder Therapeut oder jede Therapeutin darf Trauma-Therapie anbieten. Der Therapeut oder die Therapeutin braucht dafür eine bestimmte Ausbildung. Und ein bestimmtes Zeugnis. Das Zeugnis bekommt man von einem Verein. Der Verein heißt: DeGPT.
Traumatherapie (mit Zertifizierung durch die Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie - DeGPT)
Spezialisierte psychotherapeutische Behandlung von Erwachsenen mit Traumafolgestörungen, die den Standards der DeGPT entspricht.
Manchmal bezahlt die Unfall-Kranken-Kasse eine Psycho-Therapie.
Das ist dafür wichtig: Vielleicht hatte man bei der Arbeit einen Unfall. Oder man ist bei der Arbeit krank geworden. Nur dann bezahlt die Unfall-Kranken-Kasse die Psycho-Therapie.
Abrechnungsmöglichkeit mit Berufsgenossenschaft
Leistungen werden über die entsprechende Unfallkrankenkasse abgerechnet. Damit ist die Psychotherapie aufgrund eines Arbeitsunfalls oder Berufskrankheit erforderlich.
Die Private Kranken-Kasse bezahlt die Psycho-Therapie
Wenn der Arzt oder die Ärztin eine Approbation hat Wenn der Psychologische Psycho-Therapeut oder die Psychologische Psycho-Therapeutin eine Approbation hat. Damit ist eine staatliche Erlaubnis gemeint: Man darf diesen Beruf machen. Man hat eine Ausbildung dafür.
Abrechnungsmöglichkeit durch eine Private Krankenkasse
Leistungen werden zu Lasten der Privaten Krankenversicherungen abgerechnet. Voraussetzung ist eine Approbation, d. h. die staatliche Zulassung, den Beruf Psychotherapie selbstständig und eigenverantwortlich auszuüben.
Manchmal bezahlt die Kranken-Kasse eine Psycho-Therapie.
Das ist dafür wichtig: Der Therapeut oder die Therapeutin braucht eine staatliche Erlaubnis für Psycho-Therapie. Nur dann bezahlt die Kranken-Kasse die Psycho-Therapie.
Abrechnungsmöglichkeit im Zuge einer Kassenzulassung
Leistungen werden über die Kassenärztliche Vereinigung zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherungen abgerechnet. Voraussetzung ist eine Approbation, d. h. die staatliche Zulassung, den Beruf Psychotherapie selbstständig und eigenverantwortlich auszuüben.