Wörterbuch: Trauma & Therapie
In diesem Bereich werden schwere Begriffe einfach erklärt. Alle Begriffe haben mit den Themen Trauma und Therapie zu tun.
Therapie-Ausrichtung
Man spricht das so:
ana-lü-tisch.
Therapie heißt:
Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten.
Ich spreche mit dem Therapeuten über meine Probleme.
Ich lerne:
So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Diese Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art.
In der Therapie guckt man sich die Vergangenheit an.
Vielleicht habe ich ein Problem in meinem Leben.
Oder in meinen Beziehungen zu anderen Menschen.
Dieses Problem kann noch aus meiner Kindheit sein.
Aber das Problem aus meiner Kindheit wurde nicht gelöst.
Dann belastet das Problem mein Leben immer weiter.
Dieses Problem kann sein:
Ich habe etwas Schlimmes erlebt.
Ich habe die Erinnerung daran verdrängt.
Das bedeutet:
Ich will mich nicht an diese schlimmen Erlebnisse erinnern.
Weil das weh tut.
Aber:
Das Problem bleibt.
Weil die Erinnerung immer noch da ist.
Und das kann mein Leben verändern.
Weil ich durch das Problem anders fühle und denke.
In der Therapie wird geschaut:
Diese Beziehungen habe ich mit anderen Menschen.
Diese Probleme gibt es immer wieder.
Diese Gefühle habe ich verdrängt.
Diese Erinnerungen habe ich verdrängt.
Diese Probleme habe ich in meinem Inneren.
Diese Therapie ist zweimal oder dreimal in der Woche.
Bei den Sitzungen liegt man oft auf einem Sofa.
Therapie heißt:
Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten.
Ich spreche mit dem Therapeuten über meine Probleme.
Ich lerne:
So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Familien-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art.
Bei dieser Therapie macht die ganze Familie mit.
Man schaut zum Beispiel:
So sprechen wir in der Familie miteinander.
So können wir gemeinsam Lösungen
für unsere Probleme finden.
Gesprächs-Psycho-Therapie
Therapie heißt:
Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten.
Ich spreche mit dem Therapeuten über meine Probleme.
Ich lerne:
So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Gesprächs-Psycho-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art.
Die Grundlage für diese Therapie
ist der Gedanke:
Jeder Mensch will etwas in seinem Leben verbessern.
Jeder Mensch möchte ein persönliches Ziel erreichen.
Dafür strengt man sich an.
Und man ändert etwas in seinem Leben.
Damit man ein Ziel besser erreicht.
Dabei geht es darum:
Jeder Mensch verändert sich im Leben.
Man lernt dazu.
Man lernt mehr über sich selbst.
Man weiß:
- Dieser Mensch bin ich.
- Das möchte ich im Leben machen.
Diese Therapie kann helfen:
Wenn man auf der Suche ist.
Wenn man noch nicht weiß:
- Dieser Mensch bin ich.
- Das möchte ich mit meinem Leben machen.
In dieser Therapie macht man verschiedene Sachen:
- Man arbeitet mit einem leeren Stuhl.
Dieser leere Stuhl kann das Zeichen sein für:- Eine andere Person.
- Ein Gefühl.
Man spielt verschiedene Rollen.
Das bedeutet:
Man spricht nicht immer für sich selbst.
Man spielt auch andere Personen.
Dann sieht man manche Sachen aus einer anderen Blick-Richtung.
- Man spielt wie bei einem Theater.
- Man arbeitet mit dem eigenen Körper.
Man arbeitet mit verschiedenen Materialien.
Man hält eigene Ideen und Gedanken fest.Zum Beispiel als Bild.
Oder in einem Text.
Therapie heißt:
Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten.
Ich spreche mit dem Therapeuten über meine Probleme.
Ich lerne:
So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Hypno-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art.
Bei dieser Therapie geht es darum:
Man arbeitet mit der eigenen Fantasie.
Zum Beispiel:
Ich reise in meinen Gedanken an einen anderen Ort.
Ich reise mit meinen Gefühlen an einen anderen Ort.
Ich reise mit meinen schlimmen Erinnerungen
an einen anderen Ort.
Ich komme mit besseren Gedanken und Gefühlen zurück.
Meine Fantasie hilft mir dabei,
besser mit den schlimmen Gefühlen umzugehen.
Therapie heißt:
Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten.
Ich spreche mit dem Therapeuten über meine Probleme.
Ich lerne:
So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Körper-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art.
In dieser Therapie geht es darum:
Man macht verschiedene Übungen mit dem Körper.
Damit man weniger Schmerzen hat.
Man lernt zum Beispiel:
Das braucht mein Körper.
Das ist gut für meinen Körper.
Das ist schlecht für meinen Körper.
So atme ich richtig.
Paar-Therapie
Therapie heißt:
Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten.
Ich spreche mit dem Therapeuten über meine Probleme.
Ich lerne:
So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Paar-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art.
In dieser Therapie geht es darum:
Paare finden gemeinsam Lösungen
für Probleme in ihrer Beziehung.
Diese Menschen bieten oft Paar-Therapie an:
Psychologen
Das sind Experten für seelische Krankheiten.
Sozial-Pädagogen
Das sind Experten für das Zusammenleben von Menschen.
Seel-Sorger
Das sind Experten aus der Kirchen-Arbeit.
Sie hören anderen Menschen zu.
Sie sprechen mit ihnen über ihre Sorgen.
Dabei wird besprochen:
Das kann man bei Störungen im Sexual-Leben machen.
Therapie heißt:
Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten.
Ich spreche mit dem Therapeuten über meine Probleme.
Ich lerne:
So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Sonstige Therapien heißt: Andere Therapie-Arten.
Zum Beispiel:
Therapien mit Tieren
Therapien mit Musik
Therapien mit Kunst
Therapie heißt:
Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten.
Ich spreche mit dem Therapeuten über meine Probleme.
Ich lerne:
So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Diese Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art.
Darum geht es:
Ich untersuche die Beziehungen von mir
und von den Menschen in meinem Alltag.
Zum Beispiel:
Wie lebe ich mit meiner Familie zusammen?
Wie ist der Alltag in meiner Beziehung?
Ich bespreche mit dem Therapeuten:
Das sind meine Stärken.
Das sind die Stärken von den anderen Personen.
Wie kann ich diese Stärken nutzen,
damit ich Lösungen für meine Probleme finde?
Therapie heißt:
Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten.
Ich spreche mit dem Therapeuten über meine Probleme.
Ich lerne:
So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Diese Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art.
Manchmal hat eine Person Probleme.
Aber die Person findet keine Lösung.
In dieser Therapie guckt man sich die Vergangenheit an:
Was ist früher passiert?
Wie war meine Kindheit?
Wie habe ich früher meine Probleme gelöst?
Gibt es Probeme von früher,
die ich noch nicht gelöst habe?
Manchmal muss man erst alte Probleme lösen.
Erst danach kann man das aktuelle Problem lösen.
Diese Therapie macht man einmal oder zweimal in der Woche.
Verhaltens-Therapie
Therapie heißt:
Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten.
Ich spreche mit dem Therapeuten über meine Probleme.
Ich lerne:
So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Verhaltens-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art.
Bei dieser Therapie geht es darum:
Ich möchte mein eigenes Verhalten verändern.
Man spricht wenig über die Vergangenheit.
Es geht um aktuelle Erlebnisse und Fragen.
Oft bekommt man Aufgaben zwischen 2 Sitzungen.
Bei dieser Therapie muss man viel über sich selbst nachdenken.
Die Sitzungen sind meistens einmal in der Woche.
Abrechnungs-Möglichkeiten für die Therapie
Die Unfall-Kranken-Kasse bezahlt die Therapie
Manchmal bezahlt die Unfall-Kranken-Kasse
eine Psycho-Therapie.
Das ist dafür wichtig:
Vielleicht hatte man bei der Arbeit einen Unfall.
Oder man ist bei der Arbeit krank geworden.
Nur dann bezahlt die Unfall-Kranken-Kasse
die Psycho-Therapie.
Der Fonds sexueller Missbrauch bezahlt die Therapie
Ein Fonds ist Geld für eine bestimmte Sache.
Man spricht es so: Fong.
Bei diesem Fonds geht es um Geld für Menschen,
die sexuelle Gewalt erlebt haben.
Der Fonds heißt: Fonds sexueller Missbrauch.
Vielleicht bezahlt die Kranken-Kasse eine Therapie nicht.
Oder die Unfall-Kranken-Kasse zahlt eine Therapie nicht.
Zum Beispiel:
Weil es eine andere Therapie ist:
Eine Therapie mit Musik, Kunst oder Tieren.
Vielleicht kann man die Therapie nicht selbst bezahlen.
Dann kann man ein bestimmtes Büro um Hilfe bitten.
Das Büro heißt:
Fonds sexueller Missbrauch.
Dafür muss man einen Antrag schreiben.
Und man muss Fragen beantworten.
Dann bezahlt das Büro Fonds sexueller Missbrauch
die Therapie vielleicht.
Die Kranken-Kasse bezahlt die Therapie
Manchmal bezahlt die Kranken-Kasse
eine Psycho-Therapie.
Das ist dafür wichtig:
Der Therapeut braucht
eine staatliche Erlaubnis für Psycho-Therapie.
Nur dann bezahlt die Kranken-Kasse die Psycho-Therapie.
Die Kranken-Kasse bezahlt eine andere Therapie
Manchmal bezahlt die Kranken-Kasse
eine Psycho-Therapie.
Das ist dafür wichtig:
Der Therapeut braucht
eine staatliche Erlaubnis für Psycho-Therapie.
Nur dann bezahlt die Kranken-Kasse die Psycho-Therapie.
Aber:
Manchmal bezahlt die Kranken-Kasse
auch andere Psycho-Therapien.
Sie bezahlt aber nur bestimmte Psycho-Therapien.
Zum Beispiel:
Jemand bekommt keinen freien Platz
bei einem Therapeuten mit einer staatlichen Erlaubnis.
Die Person kann beweisen:
Ich habe wirklich keinen freien Platz bekommen.
Deshalb mache ich woanders eine Psycho-Therapie.
Dann bezahlt die Kranken-Kasse manchmal
auch andere Psycho-Therapien.
Am besten fragt man seine Kranken-Kasse:
Welche Therapie bezahlt die Kranken-Kasse?
Welche Dokumente brauche ich für eine andere Psycho-Therapie?
Man kann eine Versicherung abschließen:
Kranken-Zusatz-Versicherung Heil-Praktiker und Heil-Praktikerinnen.
Damit man Behandlungen bei Heil-Praktikern und Heil-Praktikerinnen nicht selbst bezahlen muss.
Wenn man diese Versicherung hat:
Dann bezahlt die Kranken-Kasse diese Behandlungen.
Heil-Praktiker und Heil-Praktikerinnen müssen keine Ärzte oder Ärztinnen sein.
Sie müssen auch keine Psychologen oder Psychologinnen sein.
Es sind Fach-Leute mit einer besonderen Ausbildung.
Man bezahlt die Therapie selbst
Man bezahlt die Psycho-Therapie selbst.
Zum Beispiel:
Wenn die Kranken-Kasse sagt:
Wir bezahlen diese Therapie nicht.
Die Private Kranken-Kasse bezahlt die Psycho-Therapie:
Wenn der Arzt oder die Ärztin eine Approbation hat.
Wenn der Psychologische Psycho-Therapeut oder die Psychologische Psycho-Therapeutin eine Approbation hat.
Damit ist eine staatliche Erlaubnis gemeint:
Man darf diesen Beruf machen.
Man hat eine Ausbildung dafür.
Das ist eine Ausnahme von einer Regel:
Die gesetzliche Kranken-Kasse bezahlt die Psycho-Therapie.
- Wenn der Arzt oder die Ärztin eine Approbation hat.
Wenn der Psychologische Psycho-Therapeut oder die Psychologische Psycho-Therapeutin eine Approbation hat.
Eine Approbation ist eine staatliche Erlaubnis.
Darin steht:
Man darf diesen Beruf machen.
Man hat eine Ausbildung dafür.
- Wenn der Arzt oder die Ärztin eigentlich nicht bei der Kranken-Kasse abrechnen darf.
Weil er oder sie keinen Kassen-Sitz hat.
Wenn der Psychologische Psycho-Therapeut oder die Psychologische Psycho-Therapeutin eigentlich nicht bei der Kranken-Kasse abrechnen darf.
Weil er oder sie keinen Kassen-Sitz hat.Kassen-Sitz ist der Name für eine Erlaubnis für Ärzte und Ärztinnen.
Wenn ein Arzt oder eine Ärztin diese Erlaubnis hat:
Dann bezahlen die Kranken-Kassen die Behandlungen.
Praxis-Schwerpunkt
Das ist uns wichtig:
Einige Krankheiten haben Namen,
die wir schlecht finden.
Zum Beispiel:
Wir finden das Wort Störung schlecht.
Aber:
Wir benutzen die Namen von den Krankheiten trotzdem.
Der Grund ist:
Die Krankheiten heißen in der Medizin so.
Ärzte und Therapeuten müssen
die Namen von den Krankheiten so sagen.
Dann bezahlt die Kranken-Kasse die Therapie.
Bei dieser Störung hat sich eine Person innerhalb von 2 Jahren sehr verändert.
Die Person zeigt andere Gefühle.
Sie verhält sich zusammen mit anderen Menschen anders als früher:
Der Grund für diese Veränderung kann sein:
Die Person hat etwas sehr Schlimmes erlebt.
Daran kann man diese Störung erkennen:
- Die Person ist sehr unfreundlich und aggressiv zu anderen.
- Die Person glaubt anderen Menschen oft nicht.
- Die Person ist viel allein.
- Die Person fühlt sich einsam.
- Die Person hat wenig Hoffnung.
- Die Person sieht immer angestrengt aus:
Als wenn sie vor etwas Angst hat.
Oder als wenn sie sich fremd fühlt.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber:
https://www.icd-code.de/icd/code/F62.0.html
Achtung:
Diese Infos sind in schwerer Sprache.
Angst-Störung
Die Angst-Störung ist eine Krankheit.
Die Angst-Störung zeigt sich so:
Ich habe sehr viel Angst.
Auch wenn es keine Gefahr gibt.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber:
https://www.icd-code.de/icd/code/F41.-.html
Achtung:
Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Anpassungs-Störung
Die Anpassungs-Störung ist eine Krankheit.
Ich habe etwas Schlimmes erlebt.
Zum Beispiel:
Ich habe zu Hause Gewalt erfahren.
Ich wurde zum Sex gezwungen.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen
nicht gut umgehen.
Diese Menschen bekommen vielleicht eine Anpassungs-Störung.
Eine Anpassungs-Störung zeigt sich so:
- Schlechte oder traurige Stimmung
- Angst
- Probleme mit anderen Menschen
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber:
https://www.icd-code.de/icd/code/F43.2.html
Achtung:
Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Depression
Depression ist eine Krankheit.
Depression zeigt sich so:
- Ich bin traurig.
- Ich mache wenig.
- Ich kann mich schlecht über etwas freuen.
- Ich interessiere mich für wenig.
- Ich kann mich schlecht konzentrieren.
- Ich bin schnell müde.
Auch wenn ich mich kaum angestrengt habe.
- Ich schlafe schlecht.
- Ich denke: Ich bin nichts wert.
- Ich traue mir wenig zu.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber:
https://www.icd-code.de/icd/code/F32.1.html
Achtung:
Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Dissoziative Störung
Die dissoziative Störung ist eine Krankheit.
Die Krankheit zeigt sich so:
Ich fühle mich von mir selbst getrennt.
Als wenn mein Körper nicht zu mir selbst gehört.
Oder:
Ich fühle mich getrennt von meiner Umgebung.
Als wenn meine bekannte Umgebung nicht zu mir selbst gehört.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber:
https://www.icd-code.de/icd/code/F44.88.html
Achtung:
Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Ess-Störung
Die Ess-Störung ist eine Krankheit.
Die Ess-Störung zeigt sich so:
Ich denke ständig an das Thema Essen.
Alle Gefühle haben mit dem Thema Essen zu tun.
Die Krankheit kann verschieden sein.
Zum Beispiel:
Ich esse zu wenig.
Ich verliere sehr viel Gewicht.
Und ich denke trotzdem:
Ich bin zu dick.
Oder:
Ich esse viel.
Nach dem Essen muss ich sofort brechen.
Das Essen bleibt nicht in meinem Körper.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber:
https://www.icd-code.de/icd/code/F50.-.html
Achtung:
Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Man nimmt Drogen.
Oder man nimmt Medikamente.
Auch wenn man nicht krank ist.
Und man wird krank von den Drogen oder von den Medikamenten.
Diese Drogen oder Medikamente verändern die Gefühle.
Post-traumatische Belastungs-Störung
Das ist eine Krankheit.
Ich habe etwas Schlimmes erlebt.
Zum Beispiel:
Ich wurde mit Gewalt bedroht.
Ich habe Gewalt erlebt.
Ich hatte starke Angst.
Dieses Erlebnis kann kurz gewesen sein.
Zum Beispiel:
Ich wurde einmal zum Sex gezwungen.
Dieses Erlebnis kann länger gewesen sein.
Zum Beispiel:
Ich habe lange Zeit in meinem Zuhause Gewalt erlebt.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen
nicht gut umgehen.
Die Menschen bekommen vielleicht eine seelische Krankheit.
Dazu sagt man auch: Die Person hat ein Trauma.
Post-traumatische Belastungs-Störung heißt:
Der Körper reagiert nach einem Trauma auf die schlimmen Erfahrungen.
Die Krankheit zeigt sich so:
Ich kann schlecht schlafen.
Ich erschrecke mich oft.
Ich ärgere mich schnell über etwas.
Ich kann Gefühle schlecht aushalten.
Ich kann mich schlecht auf eine Sache konzentrieren.
Ich fühle mich oft traurig.
Manchmal erinnert man sich an das schlimme Erlebnis.
Manchmal erinnert man sich nicht an das schlimme Erlebnis.
Man hat Erinnerungs-Lücken.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber:
https://www.icd-code.de/icd/code/F43.1.html
Achtung:
Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Oder auch Somatische Belastungs-Störung
Die somatische Belastungs-Störung ist eine Krankheit.
Somatisch heißt:
Die Krankheit zeigt sich am Körper.
Die Krankheit zeigt sich so:
Ich habe eine seelische Krankheit.
Zum Beispiel:
Weil ich etwas Schlimmes erlebt habe.
Ich habe Schmerzen in meinem Körper.
Obwohl mein Körper gesund ist.
Die Schmerzen kommen von meiner seelischen Krankheit
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber:
https://www.icd-code.de/icd/code/F45.40.html
Achtung:
Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Abhängigkeit
Abhängigkeit ist eine Krankheit.
Eine Person ist abhängig von Drogen oder Medikamenten.
Das bedeutet:
Die Person kann ohne Drogen oder ohne Medikamente
nicht mehr leben.
Lesen Sie sich die folgenden Punkte durch.
Treffen 3 oder mehr Punkte auf Sie zu?
Dann sind Sie wahrscheinlich abhängig.
- Ich habe einen sehr starken Wunsch nach Drogen oder Medikamenten.
Ich will sie unbedingt haben.
- Ich kann nicht mehr selbst kontrollieren:
Wie viele Drogen nehme ich?
Wie viele Medikamente nehme ich?
Wann nehme ich Drogen oder Medikamente?
- Ich habe körperliche Schmerzen,
wenn ich weniger Drogen oder Medikamente nehme.
Oder wenn ich keine Drogen oder Medikamente nehme.
- Ich gewöhne mich an die Drogen und an die Medikamente.
Ich muss immer mehr nehmen, damit ich eine Wirkung merke. - Ich interessiere mich nur noch für Drogen oder Medikamente.
- Ich werde krank von den Drogen oder den Medikamenten.
Trotzdem nehme ich sie immer weiter.
Weiter- und Fortbildung in Traumatherapie
Diese Behandlung ist für Erwachsene:
Wenn sie etwas Schlimmes erlebt haben.
Diese Behandlung dürfen auch Fach-Leute machen:
Wenn sie den staatlichen Ausbildungs-Abschluss für Heil-Kunde haben.
Und wenn dieser Ausbildungs-Abschluss zu den Regeln von diesem Büro passt:
Gesellschaft für Psychotraumatologie, Traumatherapie, Gewaltforschung.
Heil-Kunde bedeutet Wissen über:
- Die Entstehung von Krankheiten.
- Die Heilung von Krankheiten.
- Das Verhindern von Krankheiten.
Mehr Infos dazu gibt es auf dieser Internet-Seite:
https://www.gptg.eu/news/certificates/Curriculum_Psychotraumatherapie_GPTG.pdf
Achtung:
Diese Infos sind in schwerer Sprache.
Bei dieser Therapie arbeitet man mit dem Körper:
Damit man mit Erinnerungen an schlimme Erlebnisse besser leben kann.
Zum Beispiel:
Der Therapeut oder die Therapeutin bewegt langsam die Hand.
Man kann die Hand immer sehen:
Weil sie nah am Gesicht ist.
Man folgt der Hand-Bewegung mit den Augen.
Diese Therapie hilft:
Wenn man etwas Schlimmes erlebt hat.
Wenn man das sehr lange erlebt hat.
Und wenn man in dieser Zeit immer wieder etwas Schlimmes erlebt hat.
Und wenn man denkt:
Ich war schuld.
In dieser Therapie lernt man im Gespräch und mit Übungen:
Man kann auch anders über das schlimme Erlebnis denken:
Ich bin nicht schuld.
Eine andere Person ist schuld.
Und ich konnte keine Hilfe holen
Diese Behandlung eignet sich für Menschen:
Wenn sie etwas Schlimmes erlebt haben.
Wenn sie das sehr lange erlebt haben.
Oder wenn sie immer wieder etwas Schlimmes erlebt haben.
Und wenn sie Probleme bekommen:
Weil sie keine Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen können.
Das bedeutet:
Sie können keinen Partner oder keine Partnerin finden.
Sie können kein Partner oder keine Partnerin sein.
Weil sie als Kind erlebt haben:
- Die Eltern haben keine Zeit.
- Eltern kümmern sich nicht.
- Ein Kind ist nichts wert.
Später können diese Menschen verschiedene Ich-Anteile haben.
Ein Anteil ist ein Teil von etwas.
Ich-Anteil bedeutet:
Eine Person besteht aus mehreren Ichs:
- Es gibt ein gesundes Ich.
- Es gibt ein krankes Ich.
- Es gibt ein Ich, an das man nicht heran-kommt.
Vielleicht weil man etwas Schlimmes erlebt hat.
Das nennt man auch abgespaltene Ich-Anteile.
Weil diese Teile vom Ich sich anfühlen:
Als wenn sie gar nicht zu einer Person gehören.
Diese Behandlung eignet sich auch für Menschen:
Wenn sie keine Beziehungen zu anderen Menschen mehr haben können.
Weil sie etwas Schlimmes erlebt haben.
Das macht man:
- Der Therapeut oder die Therapeutin bewegt langsam die Hand.
Man kann die Hand immer sehen:
Weil sie nah am Gesicht ist.
Man folgt der Hand-Bewegung mit den Augen.
- Man macht Atem-Übungen.
- Man arbeitet mit dem Körper.
- Man arbeitet mit dem inneren Kind.
Das ist das Kind, das man in seinem Körper behält.
Es bleibt da:
Auch wenn man erwachsen ist.
Dieses innere Kind hat eine eigene Erinnerung an Erlebnisse.
Diese Erinnerungen sind im Gehirn gespeichert.
Man kann mit diesen Erinnerungen arbeiten:
Wenn man lernen will:
So kann ich mit Erinnerungen an schlimme Erlebnisse besser leben.
- Bindungs-Arbeit.
Dabei lernt man:
So kann man wieder gute Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen.
Bei dieser Therapie geht es darum:
Jede Person hat verschiedene Ich-Anteile.
Ein Anteil ist ein Teil von etwas.
Ich-Anteil bedeutet:
Eine Person besteht aus mehreren Ichs:
- Es gibt ein gesundes Ich.
- Es gibt ein krankes Ich.
- Es gibt ein Ich, an das man nicht heran-kommt.
Vielleicht weil man etwas Schlimmes erlebt hat.
Das nennt man auch abgespaltene Ich-Anteile.
Weil diese Teile vom Ich sich anfühlen:
Als wenn sie gar nicht zu einer Person gehören.
Mit dieser Therapie sollen alle Ich-Anteile wieder besser zusammen-passen.
Damit man weniger seelische Probleme hat.
Damit man ein besseres Leben hat.
Wenn man etwas Schlimmes erlebt hat.
Und wenn man das sehr lange oder immer wieder erlebt hat:
Dann gibt es manchmal verschiedene Ich-Anteile.
Ein Anteil ist ein Teil von etwas.
Ich-Anteil bedeutet:
Eine Person besteht aus mehreren Ichs:
- Es gibt ein gesundes Ich.
- Es gibt ein krankes Ich.
- Es gibt ein Ich, an das man nicht heran-kommt.
Vielleicht weil man etwas Schlimmes erlebt hat.
Das nennt man auch abgespaltene Ich-Anteile.
Weil diese Teile vom Ich sich anfühlen:
Als wenn sie gar nicht zu einer Person gehören.
Bei dieser Therapie lernt man:
So kann man über Gefühle sprechen.
So kann man sich über Erlebnisse austauschen.
Dabei spürt man:
Der Therapeut oder die Therapeutin fühlt mit mir.
Der Therapeut oder die Therapeutin glaubt mir.
Dadurch ist man mit den eigenen Gefühlen nicht allein.
Man kann besser darüber sprechen.
Und man kann lernen:
Gefühle können gut sein.
Das ist eine Kurz-Zeit-Therapie.
Das bedeutet:
Man hat 12 Sitzungen.
Diese Therapie eignet sich für Kinder und Jugendliche:
Wenn sie etwas Schlimmes erlebt haben.
In der Therapie lernen Kinder und Jugendliche:
Das ist damals passiert.
So lebe ich mit der Erinnerung an das schlimme Erlebnis.
Für diese Behandlungen gibt es Regeln.
Ein Büro hat die Regeln gemacht.
Dieses Büro hat den schweren Namen:
Deutsch-sprachige Gesellschaft für Psycho-Traumatologie.
Augen-Bewegungs-Therapie
Therapie heißt:
Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten.
Ich spreche mit dem Therapeuten über meine Probleme.
Ich lerne:
So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Die Augen-Bewegungs-Therapie
ist eine bestimmte Therapie-Art.
Die Therapie hat einen englischen Namen.
Die Therapie heißt kurz: EMDR.
Der deutsche Name für die Therapie ist:
Augen-Bewegungs-Therapie.
In dieser Therapie geht es darum:
Ich habe ein starkes Gefühl.
Zum Beispiel:
Ich habe etwas Schlimmes erlebt.
Ich habe davon Bilder im Kopf.
Diese Bilder machen schlimme Gefühle.
Darum fühle ich starke Angst oder starke Wut.
Ich kann mit dem starken Gefühl nicht gut umgehen.
Ich mache dieses starke Gefühl
mit der Augen-Bewegungs-Therapie schwach.
Das passiert in der Therapie
Man lernt in der Therapie eine wichtige Übung.
Die Übung geht so:
Ich erinnere mich an etwas Schlimmes.
Dann mache ich 2 Sachen gleichzeitig:
- Ich mache etwas mit meinem Körper.
Zum Beispiel:
Ich bewege meine Augen.
Ich mache Töne.
Ich berühre kurz meine Hand.
- Ich erinnere mich an etwas Schönes.
Zum Beispiel:
Ich erinnere mich an etwas, das ich gut gemacht habe.
Ich erinnere mich daran, was ich in dem Moment gefühlt habe.
Mein Gehirn lernt dadurch:
Ich kann mich gegen die starken schlimmen Gefühle wehren.
Ich konzentriere mich auf die Bewegung von meinem Körper.
Ich denke an eine schöne Erinnerung.
Dann kann ich besser mit den starken schlimmen Gefühlen umgehen.
Oder mit den schlimmen Bildern in meinem Kopf.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber:
https://www.emdria.de/emdr/was-ist-emdr/
Achtung:
Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Wer macht die Therapie?
Nicht jeder Therapeut darf die Therapie anbieten.
Der Therapeut braucht dafür eine bestimmte Ausbildung.
Und ein bestimmtes Zeugnis.
Das Zeugnis bekommt man von einem Verein.
Der Verein heißt: EMDRIA.
Wer bezahlt die Therapie?
Manchmal wird die Therapie von der Kranken-Kasse bezahlt.
Dann steht hinter der Therapie die Info:
KV-Anerkennung.
Das bedeutet:
Die Kranken-Kasse hat diese Therapie anerkannt.
Die Kranken-Kasse bezahlt die Therapie.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber:
https://www.emdria.de/zertifizierung/therapeutin-erw/
Achtung:
Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Bei dieser Therapie geht es darum:
Zwei Arten vom Ich werden wieder eins.
Wenn man etwas Schlimmes erlebt hat:
Dann kann man sich verwandeln.
Man ist immer noch eine Person.
Aber es gibt dann 2 verschiedene Arten von einem selbst.
Man kann auch Ich-Arten dazu sagen.
Es gibt dann:
- Das normale Ich.
- Das Ich, das etwas Schlimmes erlebt hat.
Oder:
Das Ich aus der Kindheit.
Diese 2 Ich-Arten sollen wieder zusammen-kommen.
Damit man sich wieder als eine Person fühlt.
Weil auch die schlimmen Erlebnisse zu einer Person dazu-gehören.
Man lernt:
So kann ich mit den schlimmen Erinnerungen leben.
So muss ich mich nicht mehr in 2 verschiedene Ich-Arten teilen.
Dann kann man ein besseres Leben führen.
So kann man die Erinnerung an ein schlimmes Erlebnis verändern.
Dann ist die Erinnerung nicht mehr so schlimm.
Dann bestimmt die Erinnerung nicht mehr über das eigene Leben.
Dafür gibt es 3 Schritte:
- Man erinnert sich an ein schlimmes Erlebnis.
Man erinnert sich an die Gefühle dabei.
- Man überlegt sich:
So würde man jetzt reagieren.
Das würde man dem Täter oder der Täterin sagen.
So würde man sich wehren.
- Es wird nach Bildern gesucht.
Diese Bilder sollen:- Beruhigen.
- Trösten.
- Beide Ich-Arten vertragen.
Damit man sich wieder als eine ganze Person fühlen kann.
Bei dieser Therapie nutzt man die Kraft von der eigenen Fantasie.
Damit man besser mit schlimmen Erinnerungen leben kann.
Mit der Fantasie kann man sich selbst an einen anderen Ort bringen.
Auch wenn man sich nicht bewegt.
Man schafft das durch die Kraft der eigenen Gedanken und Wünsche.
Kinder können das oft gut.
Der andere Ort ist oft sicher.
Man fühlt sich dort wohl.
Bei dieser Therapie nutzt man diese Fähigkeit.
Diese Therapie bezahlt die Kranken-Kasse.
Das ist eine Therapie für Menschen:
Wenn sie etwas sehr Schlimmes erlebt haben.
Man nennt das ein komplexes Trauma.
Das bedeutet:
Man hat mit einem anderen Menschen etwas sehr Schlimmes erlebt.
Man hat das sehr lange erlebt.
Bei dieser Therapie geht es darum:
Man schaut anders auf die schlimmen Erlebnisse von früher.
Weil man diese Erlebnisse jetzt anders versteht.
Das ist eine Hilfe:
Damit man die eigenen Stärken besser erkennt.
Damit man besser mit schlimmen Erinnerungen zurecht-kommt.
Damit man wieder gesund werden kann.
Bei dieser Therapie gibt es 4 Schritte:
- Man baut eine Beziehung zum Therapeuten oder zur Therapeutin auf.
Das bedeutet:
Man lernt sich kennen.
Man erzählt seine Kranken-Geschichte.
Man plant die nächsten Schritte in der Therapie.
- Man überlegt zusammen:
Was braucht man:
Damit man über die schlimmen Erlebnisse sprechen kann.
Denn für die Erinnerungen daran muss man stark sein.
So können sich beide Seiten weiter gut austauschen.
Das ist in der Therapie möglich.
- Man erinnert sich an schlimme Erlebnisse.
Das macht man ganz langsam.
Damit diese Erinnerung nicht schmerzt.
Man spricht darüber mit dem Therapeuten oder der Therapeutin.
- Man ist traurig:
Weil man etwas Schlimmes erlebt hat.
Nach der Trauer überlegt man:
Das möchte ich in meinem Leben erreichen.
Diese Themen sind für mich wichtig.
So soll mein Leben sein.
Im 4. Schritt hat man viele Gefühle.
Auch der Körper reagiert auf die Erinnerung an die schlimmen Erlebnisse.
Man macht sich viele Gedanken.
Man entwickelt eigene Meinungen zu den besprochenen Themen.
Das ist eine Therapie für Menschen:
Wenn sie etwas sehr Schlimmes erlebt haben.
Man sagt Trauma:
Wenn man einmal etwas sehr Schlimmes erlebt hat.
Zum Beispiel:
- Ein Unfall.
- Ein Unglück.
- Eine Krankheit.
Diese Therapie ist auch für Menschen:
Wenn sie mit einem anderen Menschen sehr lange etwas sehr Schlimmes erlebt haben.
Oder wenn sie immer wieder etwas sehr Schlimmes erlebt haben
Man nennt das ein komplexes Trauma.
Bei dieser Therapie geht es um die Erinnerung an schlimme persönliche Erlebnisse.
Man lernt:
Diese schlimmen Erinnerungen gehören zum eigenen Leben dazu.
Der Therapeut oder die Therapeutin helfen durch Zuhören im Gespräch:
Einen guten Platz für schlimme Erinnerungen zu finden.
Weil sie zum eigenen Leben dazu-gehören.
Sie sind ein Teil von allen Erinnerungen an das eigene Leben.
Bei dieser Behandlung lernt man zuerst:
Das ist ein Trauma.
Dann lernt man Atem-Übungen zur Beruhigung.
Diese Atem-Übungen braucht man beim nächsten Schritt:
Wenn man sich an schlimme Erlebnisse erinnert.
Und wenn man dadurch Angst hat.
Weil man sich so fühlt wie bei dem schlimmen Erlebnis.
Die Atem-Übungen machen die Angst kleiner.
Sie beruhigen den Körper und das Gefühl.
Wenn man etwas Schlimmes erlebt hat:
Macht man manche Sachen nicht mehr.
Weil man sich dann an das schlimme Erlebnis erinnert.
In der Therapie lernt man:
So kann ich wieder Sachen machen:
Und ich habe keine Angst mehr davor.
Zum Beispiel:
Man hat keine Beziehung mehr zu einem Mann.
Weil man einmal Gewalt in einer Beziehung zu einem Mann erlebt hat.
In dieser Therapie lernt man:
So kann man sich mit einem Mann treffen.
So hat man weniger Angst davor.
Das ist der Name von einer Kurz-Zeit-Therapie bei seelischen Krankheiten.
Dabei geht es darum:
Das Verhalten von einer Person verändert sich.
Und andere Menschen erleben diese Person anders.
Durch etwas, was man nicht genau beschreiben kann.
Das nennt man auch das Unbewusste.
Das hat oft mit Gefühlen und Erlebnissen von früher zu tun.
In dieser Therapie lernt man:
So kann man die eigenen Gefühle kontrollieren.
Wenn diese Gefühle zu groß werden.
Und wenn man deshalb nichts mehr machen kann.
Man lernt Vorstellungs-Übungen.
Vorstellen bedeutet:
Man denkt sich in eine andere Welt.
Diese Welt ist so:
Wie man es sich wünscht.
Diese Welt gibt es nur im eigenen Kopf.
Mit diesen Übungen weiß man:
- Das hilft in einer Not-Lage.
- So fühle ich mich wieder sicher.
- So finde ich Schutz.
Diese Therapie ist im Kranken-Haus für seelische Krankheiten entstanden.
Heute kann man sie auch an vielen anderen Orten machen.
Das spricht man so: Somatik Expieri-enzing.
Diese Therapie hilft gegen Stress:
Wenn der Stress von der Erinnerung an schlimme Erlebnisse kommt.
Diesen Stress von der Erinnerung an schlimme Erlebnisse nennt man auch Trauma.
Bei dieser Therapie geht es um Veränderungen im Körper.
Zum Beispiel:
Das macht der Körper:
Wenn man sich an bestimmte Erlebnisse erinnert.
Und man schaut:
Das hilft.
Wenn man sich an schlimme Erlebnisse erinnert.
Es geht auch um Gefühle und Gedanken.
Und es geht um innere Bilder:
Das sieht man in seinem Inneren:
Wenn man sich an etwas erinnert.
Diese Therapie hilft:
Wenn man schlimme Erlebnisse in der eigenen Kindheit hatte.
Wenn man deshalb Probleme bekommen hat.
Zum Beispiel:
Man kann keine Beziehung zu einer anderen Person haben.
In dieser Therapie lernt man.
So kommt man mit alten Erinnerungen besser zurecht.
Diese Spuren von schlimmen Erlebnissen gibt es in mir.
So lebe ich damit.
Diese Therapie eignet sich für Menschen:
Wenn sie mit einem anderen Menschen etwas sehr Schlimmes erlebt haben.
Wenn sie das sehr lange erlebt haben.
Wenn sie sehr lange sehr schlimme Erlebnisse hatten.
Man nennt das ein komplexes Trauma.
Bei der Therapie spricht man über die schlimmen Erlebnisse.
Man schaut auch auf die verschiedenen Ich-Anteile.
Ein Anteil ist ein Teil von etwas.
Ich-Anteil bedeutet:
Eine Person besteht aus mehreren Ichs:
- Es gibt ein gesundes Ich.
- Es gibt ein krankes Ich.
- Es gibt ein Ich, an das man nicht heran-kommt.
Vielleicht weil man etwas Schlimmes erlebt hat.
Das nennt man auch abgespaltene Ich-Anteile.
Weil diese Teile vom Ich sich anfühlen:
Als wenn sie gar nicht zu einer Person gehören.
Das ist eine Art von Yoga.
Dabei achtet man sehr auf die eigene Atmung.
Und man achtet sehr auf den eigenen Körper.
Bei dieser Behandlung lernt man:
So hilft Yoga:
Wenn man etwas Schlimmes erlebt hat.
Und wenn man nicht mehr gut leben kann.
- Weil man Angst hat.
- Weil man Schmerzen hat.
- Weil man im Zusammen-Leben mit anderen Menschen Probleme hat.
Diese Behandlung ist gut:
Wenn andere Behandlungen nicht mehr helfen.
Das ist eine Behandlung für Menschen:
Wenn sie sehr lange Zeit etwas sehr Schlimmes erlebt haben.
Oder wenn sie das immer wieder erlebt haben.
Und wenn diese schlimmen Erlebnisse sehr belastend sind.
Bei dieser Behandlung lernt man:
So kann ich mit diesen schlimmen Erinnerungen leben.
Das mache ich:
Wenn mich etwas an diese schlimmen Erlebnisse erinnert.
Und wenn ich deshalb:
- Angst bekomme.
- Schmerzen habe.
- Probleme im Alltag habe.
Man lernt Übungen:
Zum Beispiel:
- Fantasie-Übungen.
Man denkt an etwas Gutes.
Man wünscht sich an einen sicheren Ort. - Atem-Übungen.
- Kopf-Bewegungen.
Diese Übungen helfen:
Damit man mit schlimmen Erinnerungen besser leben kann.
Damit ist eine besondere Versorgung gemeint für:
- Erwachsene.
- Kinder.
- Jugendliche.
Wenn sie unter seelischen Krankheiten leiden:
Weil sie etwas Schlimmes erlebt haben.
Die betroffenen Menschen bekommen Hilfe von Fach-Leuten.
Die Fach-Leute kennen sich sehr gut mit seelischen Krankheiten aus.
Sie kennen sich auch gut mit der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus.
Für diese Behandlungen gibt es Regeln.
Ein Büro hat die Regeln gemacht.
Dieses Büro hat den schweren Namen:
Deutsch-sprachige Gesellschaft für Psycho-Traumatologie.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos:
https://www.degpt.de/curricula/traumap%C3%A4dagogik-und-traumazentrierte-fachberatung.html
Achtung:
Diese Infos sind in schwerer Sprache.
Trauma-Therapie
Jemand hat Gewalt erlebt.
Zum Beispiel:
Ich wurde von meinem Partner geschlagen.
Ich wurde zum Sex gezwungen.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen
nicht gut umgehen.
Einige Menschen bekommen seelische Probleme.
Diese seelischen Probleme nennt man:
Trauma.
Therapie heißt:
Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten.
Ich spreche mit dem Therapeuten über meine Probleme.
Ich lerne:
So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Trauma-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art.
Diese Therapie ist eine besondere Therapie
für Menschen mit einem Trauma.
Nicht jeder Therapeut darf Trauma-Therapie anbieten.
Der Therapeut braucht dafür eine bestimmte Ausbildung.
Und ein bestimmtes Zeugnis.
Das Zeugnis bekommt man von einem Verein.
Der Verein heißt: DeGPT.
Bei dieser Behandlung geht es darum:
Schlimme Erinnerungen können im Körper weh tun.
Und sie können die Gefühle verändern.
Deshalb sollen die schlimmen Erinnerungen vom eigenen Körper getrennt werden.
Und von den eigenen Gefühlen.
Damit die schlimmen Erinnerungen nicht mehr weh tun.
Dafür nutzt man eine bestimmte Klopf-Technik.
Das bedeutet:
Es wird auf bestimmte Körper-Teile geklopft.
Das entspannt den Körper und die Seele.
Titel
Ärztlicher Psychoּּּ-Therapeut
Ein ärztlicher Psycho-Therapeut ist eine Person.
Diese Person hat Medizin studiert.
Nach dem Studium hat die Person
eine bestimmte Zusatz-Ausbildung zum Fach-Arzt gemacht.
In dieser Zusatz-Ausbildung geht es um Psycho-Therapie.
Erst danach darf die Person Psycho-Therapie anbieten.
Psycho-Therapie heißt:
Ich habe eine seelische Krankheit.
Oder ich habe ein seelisches Problem.
Ich gehe regelmäßig zu einem Psycho-Therapeuten.
Ich rede mit dem Psycho-Therapeuten über meine Probleme.
In der Psycho-Therapie lerne ich:
So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Es gibt besondere Psycho-Therapeuten für Kinder und Jugendliche.
Damit ist eine Person gemeint.
Diese Person hat vom Gesundheits-Amt die Erlaubnis:
Sie darf Psycho-Therapie anbieten.
Dafür muss sie eine Ausbildung machen.
Aber:
Die Regeln für diese Ausbildung stehen nicht in einem Gesetz.
Das bedeutet:
Es gibt weniger Kontrollen.
Man weiß nicht genau:
So gut ist diese Ausbildung.
Diese Person muss kein Arzt oder keine Ärztin sein.
Sie muss kein Psychologe oder keine Psychologin sein.
Psychologen und Psychologinnen sind Fach-Leute für seelische Krankheiten.
Sie haben einen Teil-Bereich von der Medizin studiert.
In diesem Teil-Bereich geht es um seelische Krankheiten.
Dann haben sie 5 Jahre eine besondere Ausbildung gemacht.
Sie haben das Recht auf eine Approbation.
So heißt die staatliche Erlaubnis.
Darin steht:
Man darf in diesem Beruf arbeiten.
Psychologischer Psycho-Therapeut
Ein psychologischer Psycho-Therapeut ist eine Person.
Diese Person hat Psychologie studiert.
Nach dem Studium hat die Person
eine bestimmte Zusatz-Ausbildung gemacht.
In dieser Zusatz-Ausbildung geht es um Psycho-Therapie.
Erst danach darf die Person Psycho-Therapie anbieten.
Psycho-Therapie heißt:
Ich habe eine seelische Krankheit.
Oder ich habe ein seelisches Problem.
Ich gehe egelmäßig zu einem Psycho-Therapeuten.
Ich rede mit dem Psycho-Therapeuten über meine Probleme.
In der Psycho-Therapie lerne ich:
So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Es gibt besondere Psycho-Therapeuten für Kinder und Jugendliche.
Weitere Methoden
Bei diesen Übungen beruhigt man sich.
Man achtet auf den Atem.
Man achtet auf den eigenen Körper.
Man bewegt sich im Raum.
Man macht Yoga-Übungen.
Das sind:
- Körper-Übungen.
- Atem-Übungen.
Diese Übungen werden bei verschiedenen Arten von Psycho-Therapie eingesetzt.
Mit diesem Training lernt man:
So entspanne ich mich.
So kann man etwas im eigenen Körper verändern.
Bei den Übungen konzentriert man sich auf bestimmte Sätze.
Zum Beispiel:
Meine Arme werden ganz schwer.
Bei dieser Übung entstehen innere Bilder.
Das ist wie eine Reise im Kopf.
Dabei hat man Gefühle und Gedanken.
Und man spürt etwas im Körper.
Auch wenn man nicht weg-gefahren ist.
Man arbeitet mit dem eigenen Körper.
Man beobachtet den eigenen Körper:
Wenn man Bewegungen macht.
Zu den Übungen gehören:
- Tanz.
- Atem-Übungen.
- Massage.
- Aku-Pressur.
Das bedeutet:
Man drückt auf bestimmte Körper-Stellen.
Dort kann man dem Körper Infos geben.
So kann man Schmerzen im Körper behandeln.
Musik kann gut tun.
Mit Musik fühlt man sich besser.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos über Musik-Therapie:
https://www.musiktherapie.de/musiktherapie/was-ist-musiktherapie/
Achtung:
Diese Infos sind in schwerer Sprache.
Das sind Entspannungs-Übungen.
Damit man sich beruhigt.
Man spannt bestimmte Muskeln an.
Dann lockert man diese Muskeln wieder.
Dadurch entspannt sich der ganze Körper.
Man ist mit Tieren zusammen.
Damit man sich besser fühlt.
Die Tiere helfen dabei.