Damit ist eine Person gemeint. Diese Person hat vom Gesundheits-Amt die Erlaubnis: Sie darf Psycho-Therapie anbieten. Dafür muss sie eine Ausbildung machen.
Aber: Die Regeln für diese Ausbildung stehen nicht in einem Gesetz. Das bedeutet: Es gibt weniger Kontrollen. Man weiß nicht genau: So gut ist diese Ausbildung.
Diese Person muss kein Arzt oder keine Ärztin sein. Sie muss kein Psychologe oder keine Psychologin sein.
Psychologen und Psychologinnen sind Fach-Leute für seelische Krankheiten. Sie haben einen Teil-Bereich von der Medizin studiert. In diesem Teil-Bereich geht es um seelische Krankheiten. Dann haben sie 5 Jahre eine besondere Ausbildung gemacht. Sie haben das Recht auf eine Approbation. So heißt die staatliche Erlaubnis. Darin steht: Man darf in diesem Beruf arbeiten.
Heilpraktiker*in für Psychotherapie
Eine Heilpraktikerin für Psychotherapie ist eine Person, die vom Gesundheitsamt auf Grundlage des Heilpraktikergesetzes die Erlaubnis erhalten hat, Psychotherapie anzubieten. Es gibt keine vorgeschriebene Ausbildung. Person ist nicht zwingend Psychologin oder Ärztin.
Dieses Erlebnis kann kurz gewesen sein. Zum Beispiel: Ich wurde einmal zum Sex gezwungen.
Dieses Erlebnis kann länger gewesen sein. Zum Beispiel: Ich habe lange Zeit in meinem Zuhause Gewalt erlebt.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Die Menschen bekommen vielleicht eine seelische Krankheit. Dazu sagt man auch: Die Person hat ein Trauma.
Post-traumatische Belastungs-Störung heißt: Der Körper reagiert nach einem Trauma auf die schlimmen Erfahrungen.
Die Krankheit zeigt sich so:
Ich kann schlecht schlafen.
Ich erschrecke mich oft.
Ich ärgere mich schnell über etwas.
Ich kann Gefühle schlecht aushalten.
Ich kann mich schlecht auf eine Sache konzentrieren.
Ich fühle mich oft traurig.
Manchmal erinnert man sich an das schlimme Erlebnis. Manchmal erinnert man sich nicht an das schlimme Erlebnis. Man hat Erinnerungs-Lücken.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Posttraumatische Belastungsstörung
Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Typisch sind: (1) sich aufdrängende, belastende Gedanken und Erinnerungen an das Trauma oder Erinnerungslücken; (2) Übererregungssymptome (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, schweres Aushalten von Gefühlen, Konzentrationsstörungen); (3) Vermeidungsverhalten (Vermeidung traumaassoziierter Reize)
Dieses Erlebnis kann kurz gewesen sein. Zum Beispiel: Ich wurde einmal zum Sex gezwungen.
Dieses Erlebnis kann länger gewesen sein. Zum Beispiel: Ich habe lange Zeit in meinem Zuhause Gewalt erlebt.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Die Menschen bekommen vielleicht eine seelische Krankheit. Dazu sagt man auch: Die Person hat ein Trauma.
Post-traumatische Belastungs-Störung heißt: Der Körper reagiert nach einem Trauma auf die schlimmen Erfahrungen.
Die Krankheit zeigt sich so:
Ich kann schlecht schlafen.
Ich erschrecke mich oft.
Ich ärgere mich schnell über etwas.
Ich kann Gefühle schlecht aushalten.
Ich kann mich schlecht auf eine Sache konzentrieren.
Ich fühle mich oft traurig.
Manchmal erinnert man sich an das schlimme Erlebnis. Manchmal erinnert man sich nicht an das schlimme Erlebnis. Man hat Erinnerungs-Lücken.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Posttraumatische Belastungsstörung
Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Typisch sind: (1) sich aufdrängende, belastende Gedanken und Erinnerungen an das Trauma oder Erinnerungslücken; (2) Übererregungssymptome (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, schweres Aushalten von Gefühlen, Konzentrationsstörungen); (3) Vermeidungsverhalten (Vermeidung traumaassoziierter Reize)
Die Anpassungs-Störung ist eine Krankheit. Ich habe etwas Schlimmes erlebt. Zum Beispiel: Ich habe zu Hause Gewalt erfahren. Ich wurde zum Sex gezwungen.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Diese Menschen bekommen vielleicht eine Anpassungs-Störung. Eine Anpassungs-Störung zeigt sich so:
Schlechte oder traurige Stimmung
Angst
Probleme mit anderen Menschen
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.2.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Anpassungsstörung
Reaktion auf ein einmaliges oder ein fortbestehendes belastendes Lebensereignis. Typisch können sein depressive Stimmung, Angst, Störungen des Sozialverhaltens
Die Krankheit zeigt sich so: Ich fühle mich von mir selbst getrennt. Als wenn mein Körper nicht zu mir selbst gehört. Oder: Ich fühle mich getrennt von meiner Umgebung. Als wenn meine bekannte Umgebung nicht zu mir selbst gehört.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F32.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Depression
Gedrückte Stimmung und eine Verminderung von Aktivitäten. Die Fähigkeit Freude zu empfinden, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten. Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt.
Die somatische Belastungs-Störung ist eine Krankheit. Somatisch heißt: Die Krankheit zeigt sich am Körper.
Die Krankheit zeigt sich so: Ich habe eine seelische Krankheit. Zum Beispiel: Weil ich etwas Schlimmes erlebt habe. Ich habe Schmerzen in meinem Körper. Obwohl mein Körper gesund ist. Die Schmerzen kommen von meiner seelischen Krankheit.
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Diese Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Darum geht es: Ich untersuche die Beziehungen von mir und von den Menschen in meinem Alltag.
Zum Beispiel: Wie lebe ich mit meiner Familie zusammen? Wie ist der Alltag in meiner Beziehung?
Ich bespreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin: Das sind meine Stärken. Das sind die Stärken von den anderen Personen. Wie kann ich diese Stärken nutzen, damit ich Lösungen für meine Probleme finde?
Systemische Therapie
Zentral ist, wie Menschen in alltäglichen Beziehungen miteinander umgehen, insbesondere im familiären Beziehungsgeflecht. Schwerpunkt ist, die Stärken der Betroffenen und der Familienmitglieder zu nutzen und gemeinsam Lösungen für die bestehenden Probleme und Konflikte zu entwickeln.
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutiun über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Familien-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Bei dieser Therapie macht die ganze Familie mit.
Man schaut zum Beispiel: So sprechen wir in der Familie miteinander. So können wir gemeinsam Lösungen für unsere Probleme finden.
Familientherapie
Fokus liegt nicht auf einzelner Person, sondern auf Familieninteraktionen. Basis können verschiedene therapeutische Richtungen sein, wie Verhaltenstherapie, Systemische Therapie…
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Paar-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. In dieser Therapie geht es darum: Paare finden gemeinsam Lösungen für Probleme in ihrer Beziehung.
Diese Menschen bieten oft Paar-Therapie an:
Psychologen Das sind Experten für seelische Krankheiten.
Sozial-Pädagogen Das sind Experten für das Zusammenleben von Menschen.
Seel-Sorger Das sind Experten aus der Kirchen-Arbeit.
Sie hören anderen Menschen zu. Sie sprechen mit ihnen über ihre Sorgen.
Paartherapie
Fokus liegt auf Beziehungsproblemen. Basis können verschiedene therapeutische Richtungen sein, wie Verhaltenstherapie, Systemische Therapie… Als Paartherapeutinnen sind vor allem Psychologinnen, Sozialpädagoginnen und Seelsorgerinnen tätig
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Sonstige Therapien heißt: Andere Therapie-Arten. Zum Beispiel:
Die Private Kranken-Kasse bezahlt die Psycho-Therapie
Wenn der Arzt oder die Ärztin eine Approbation hat Wenn der Psychologische Psycho-Therapeut oder die Psychologische Psycho-Therapeutin eine Approbation hat. Damit ist eine staatliche Erlaubnis gemeint: Man darf diesen Beruf machen. Man hat eine Ausbildung dafür.
Abrechnungsmöglichkeit durch eine Private Krankenkasse
Leistungen werden zu Lasten der Privaten Krankenversicherungen abgerechnet. Voraussetzung ist eine Approbation, d. h. die staatliche Zulassung, den Beruf Psychotherapie selbstständig und eigenverantwortlich auszuüben.
Kranken-Zusatz-Versicherung für Heil-Praktiker*innen
Die Kranken-Zusatz-Versicherung bezahlt die Therapie
Man kann eine Versicherung abschließen: Kranken-Zusatz-Versicherung für Heil-Praktiker und Heil-Praktikerinnen. Damit man Behandlungen bei Heil-Praktikern und Heil-Praktikerinnen nicht selbst bezahlen muss. Wenn man diese Versicherung hat: Dann bezahlt die Kranken-Kasse diese Behandlungen.
Heil-Praktiker und Heil-Praktikerinnen müssen keine Ärzte oder Ärztinnen sein. Sie müssen auch keine Psychologen oder Psychologinnen sein. Es sind Fach-Leute mit einer besonderen Ausbildung.
Abrechnungsmöglichkeit durch eine Krankenzusatzversicherungen für Heilpraktiker*innen
Liegt eine Krankenzusatzversicherung Heilpraktiker*innen vor, kann die therapeutische Leistung bei einer Heilpraktiker*in mit der Krankenkasse abgerechnet werden.
Manchmal bezahlt die Unfall-Kranken-Kasse eine Psycho-Therapie.
Das ist dafür wichtig: Vielleicht hatte man bei der Arbeit einen Unfall. Oder man ist bei der Arbeit krank geworden. Nur dann bezahlt die Unfall-Kranken-Kasse die Psycho-Therapie.
Abrechnungsmöglichkeit mit Berufsgenossenschaft
Leistungen werden über die entsprechende Unfallkrankenkasse abgerechnet. Damit ist die Psychotherapie aufgrund eines Arbeitsunfalls oder Berufskrankheit erforderlich.
Ein ärztlicher Psycho-Therapeut oder eine ärztliche Psychotherapeutin ist eine Person. Diese Person hat Medizin studiert. Nach dem Studium hat die Person eine bestimmte Zusatz-Ausbildung zum Fach-Arzt gemacht. In dieser Zusatz-Ausbildung geht es um Psycho-Therapie. Erst danach darf die Person Psycho-Therapie anbieten.
Psycho-Therapie heißt: Ich habe eine seelische Krankheit. Oder ich habe ein seelisches Problem. Daher gehe ich regelmäßig zur Psycho-Therapie. Dort rede ich mit dem Psycho-Therapeuten oder der Psycho-Therapeutin über meine Probleme. In der Psycho-Therapie lerne ich: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Es gibt besondere Psycho-Therapeuten und Psycho-Therapeutinnen für Kinder und Jugendliche.
ärztliche*r Psychotherapeut*in
Sammelbezeichnung für approbierte (staatlich anerkannte) Mediziner*innen, die eine psychotherapeutische Qualifikation nachweisen können. Beinhaltet Facharztweiterbildung in folgenden Gruppen: Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Dieses Erlebnis kann kurz gewesen sein. Zum Beispiel: Ich wurde einmal zum Sex gezwungen.
Dieses Erlebnis kann länger gewesen sein. Zum Beispiel: Ich habe lange Zeit in meinem Zuhause Gewalt erlebt.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Die Menschen bekommen vielleicht eine seelische Krankheit. Dazu sagt man auch: Die Person hat ein Trauma.
Post-traumatische Belastungs-Störung heißt: Der Körper reagiert nach einem Trauma auf die schlimmen Erfahrungen.
Die Krankheit zeigt sich so:
Ich kann schlecht schlafen.
Ich erschrecke mich oft.
Ich ärgere mich schnell über etwas.
Ich kann Gefühle schlecht aushalten.
Ich kann mich schlecht auf eine Sache konzentrieren.
Ich fühle mich oft traurig.
Manchmal erinnert man sich an das schlimme Erlebnis. Manchmal erinnert man sich nicht an das schlimme Erlebnis. Man hat Erinnerungs-Lücken.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Posttraumatische Belastungsstörung
Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Typisch sind: (1) sich aufdrängende, belastende Gedanken und Erinnerungen an das Trauma oder Erinnerungslücken; (2) Übererregungssymptome (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, schweres Aushalten von Gefühlen, Konzentrationsstörungen); (3) Vermeidungsverhalten (Vermeidung traumaassoziierter Reize)
Dieses Erlebnis kann kurz gewesen sein. Zum Beispiel: Ich wurde einmal zum Sex gezwungen.
Dieses Erlebnis kann länger gewesen sein. Zum Beispiel: Ich habe lange Zeit in meinem Zuhause Gewalt erlebt.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Die Menschen bekommen vielleicht eine seelische Krankheit. Dazu sagt man auch: Die Person hat ein Trauma.
Post-traumatische Belastungs-Störung heißt: Der Körper reagiert nach einem Trauma auf die schlimmen Erfahrungen.
Die Krankheit zeigt sich so:
Ich kann schlecht schlafen.
Ich erschrecke mich oft.
Ich ärgere mich schnell über etwas.
Ich kann Gefühle schlecht aushalten.
Ich kann mich schlecht auf eine Sache konzentrieren.
Ich fühle mich oft traurig.
Manchmal erinnert man sich an das schlimme Erlebnis. Manchmal erinnert man sich nicht an das schlimme Erlebnis. Man hat Erinnerungs-Lücken.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Posttraumatische Belastungsstörung
Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Typisch sind: (1) sich aufdrängende, belastende Gedanken und Erinnerungen an das Trauma oder Erinnerungslücken; (2) Übererregungssymptome (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, schweres Aushalten von Gefühlen, Konzentrationsstörungen); (3) Vermeidungsverhalten (Vermeidung traumaassoziierter Reize)
Die Krankheit zeigt sich so: Ich fühle mich von mir selbst getrennt. Als wenn mein Körper nicht zu mir selbst gehört. Oder: Ich fühle mich getrennt von meiner Umgebung. Als wenn meine bekannte Umgebung nicht zu mir selbst gehört.
Die Anpassungs-Störung ist eine Krankheit. Ich habe etwas Schlimmes erlebt. Zum Beispiel: Ich habe zu Hause Gewalt erfahren. Ich wurde zum Sex gezwungen.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Diese Menschen bekommen vielleicht eine Anpassungs-Störung. Eine Anpassungs-Störung zeigt sich so:
Schlechte oder traurige Stimmung
Angst
Probleme mit anderen Menschen
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.2.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Anpassungsstörung
Reaktion auf ein einmaliges oder ein fortbestehendes belastendes Lebensereignis. Typisch können sein depressive Stimmung, Angst, Störungen des Sozialverhaltens
Abhängigkeit ist eine Krankheit. Eine Person ist abhängig von Drogen oder Medikamenten. Das bedeutet: Die Person kann ohne Drogen oder ohne Medikamente nicht mehr leben.
Lesen Sie sich die folgenden Punkte durch. Treffen 3 oder mehr Punkte auf Sie zu? Dann sind Sie wahrscheinlich abhängig.
Ich habe einen sehr starken Wunsch nach Drogen oder Medikamenten. Ich will sie unbedingt haben.
Ich kann nicht mehr selbst kontrollieren: Wie viele Drogen nehme ich? Wie viele Medikamente nehme ich? Wann nehme ich Drogen oder Medikamente?
Ich habe körperliche Schmerzen, wenn ich weniger Drogen oder Medikamente nehme. Oder wenn ich keine Drogen oder Medikamente nehme.
Ich gewöhne mich an die Drogen und an die Medikamente. Ich muss immer mehr nehmen,damit ich eine Wirkung merke.
Ich interessiere mich nur noch für Drogen oder Medikamente.
Ich werde krank von den Drogen oder den Medikamenten. Trotzdem nehme ich sie immer weiter.
Substanzabhängigkeit
Drei oder mehr folgender Kriterien liegen vor:
starker Wunsch oder eine Art Zwang zu konsumieren;
Verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich des Beginns, der Beendigung und der Menge des Konsums;
körperliches Entzugssyndrom bei Beendigung oder Reduktion des Konsums;
Toleranzentwicklung;
Fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnügen oder Interessen zugunsten des Substanzkonsums;
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Verhaltens-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Bei dieser Therapie geht es darum: Ich möchte mein eigenes Verhalten verändern.
Man spricht wenig über die Vergangenheit. Es geht um aktuelle Erlebnisse und Fragen. Oft bekommt man Aufgaben zwischen 2 Sitzungen. Bei dieser Therapie muss man viel über sich selbst nachdenken. Die Sitzungen sind meistens einmal in der Woche.
Verhaltenstherapie
Im Fokus ist weniger die Vergangenheit, sondern das gegenwärtige Erleben und Verhalten. Häufig wird mit kleinen Alltagsaufgaben zwischen den Sitzungen gearbeitet. Die Verhaltenstherapie erfordert eine aktive Mitarbeit. Meist 1mal wöchentliche Therapiesitzung
Jemand hat Gewalt erlebt. Zum Beispiel: Ich wurde von meinem Partner geschlagen. Ich wurde zum Sex gezwungen.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Einige Menschen bekommen seelische Probleme. Diese seelischen Probleme nennt man: Trauma.
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder zu einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Trauma-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Diese Therapie ist eine besondere Therapie für Menschen mit einem Trauma.
Nicht jeder Therapeut oder jede Therapeutin darf Trauma-Therapie anbieten. Der Therapeut oder die Therapeutin braucht dafür eine bestimmte Ausbildung. Und ein bestimmtes Zeugnis. Das Zeugnis bekommt man von einem Verein. Der Verein heißt: DeGPT.
Traumatherapie (mit Zertifizierung durch die Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie - DeGPT)
Spezialisierte psychotherapeutische Behandlung von Erwachsenen mit Traumafolgestörungen, die den Standards der DeGPT entspricht.
Ein psychologischer Psycho-Therapeut oder eine psychologische Psycho-Therapeutin ist eine Person. Diese Person hat Psychologie studiert. Nach dem Studium hat die Person eine bestimmte Zusatz-Ausbildung gemacht. In dieser Zusatz-Ausbildung geht es um Psycho-Therapie. Erst danach darf die Person Psycho-Therapie anbieten.
Psycho-Therapie heißt: Ich habe eine seelische Krankheit. Oder ich habe ein seelisches Problem. Daher gehe ich regelmäßig zur Psycho-Therapie. Dort rede ich mit dem Psycho-Therapeuten oder der Psycho-Therapeutin über meine Probleme. In der Psycho-Therapie lerne ich: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Es gibt besondere Psycho-Therapeuten und Psycho-Therapeutinnen für Kinder und Jugendliche.
psychologische*r Psychotherapeut*in
Person, die qualifiziert und gesetzlich zugelassen ist, Psychotherapie auszuüben: Nach einem mit Diplom oder Master bestandenen Studium der Psychologie (Studiengang Psychologie) wird eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten nach dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG) abgeschlossen und die Berechtigung zur eigenständigen Durchführung von Psychotherapie erworben (Approbation).
Dieses Erlebnis kann kurz gewesen sein. Zum Beispiel: Ich wurde einmal zum Sex gezwungen.
Dieses Erlebnis kann länger gewesen sein. Zum Beispiel: Ich habe lange Zeit in meinem Zuhause Gewalt erlebt.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Die Menschen bekommen vielleicht eine seelische Krankheit. Dazu sagt man auch: Die Person hat ein Trauma.
Post-traumatische Belastungs-Störung heißt: Der Körper reagiert nach einem Trauma auf die schlimmen Erfahrungen.
Die Krankheit zeigt sich so:
Ich kann schlecht schlafen.
Ich erschrecke mich oft.
Ich ärgere mich schnell über etwas.
Ich kann Gefühle schlecht aushalten.
Ich kann mich schlecht auf eine Sache konzentrieren.
Ich fühle mich oft traurig.
Manchmal erinnert man sich an das schlimme Erlebnis. Manchmal erinnert man sich nicht an das schlimme Erlebnis. Man hat Erinnerungs-Lücken.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Posttraumatische Belastungsstörung
Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Typisch sind: (1) sich aufdrängende, belastende Gedanken und Erinnerungen an das Trauma oder Erinnerungslücken; (2) Übererregungssymptome (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, schweres Aushalten von Gefühlen, Konzentrationsstörungen); (3) Vermeidungsverhalten (Vermeidung traumaassoziierter Reize)
Die Anpassungs-Störung ist eine Krankheit. Ich habe etwas Schlimmes erlebt. Zum Beispiel: Ich habe zu Hause Gewalt erfahren. Ich wurde zum Sex gezwungen.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Diese Menschen bekommen vielleicht eine Anpassungs-Störung. Eine Anpassungs-Störung zeigt sich so:
Schlechte oder traurige Stimmung
Angst
Probleme mit anderen Menschen
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.2.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Anpassungsstörung
Reaktion auf ein einmaliges oder ein fortbestehendes belastendes Lebensereignis. Typisch können sein depressive Stimmung, Angst, Störungen des Sozialverhaltens
Die Krankheit zeigt sich so: Ich fühle mich von mir selbst getrennt. Als wenn mein Körper nicht zu mir selbst gehört. Oder: Ich fühle mich getrennt von meiner Umgebung. Als wenn meine bekannte Umgebung nicht zu mir selbst gehört.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F32.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Depression
Gedrückte Stimmung und eine Verminderung von Aktivitäten. Die Fähigkeit Freude zu empfinden, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten. Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt.
Die somatische Belastungs-Störung ist eine Krankheit. Somatisch heißt: Die Krankheit zeigt sich am Körper.
Die Krankheit zeigt sich so: Ich habe eine seelische Krankheit. Zum Beispiel: Weil ich etwas Schlimmes erlebt habe. Ich habe Schmerzen in meinem Körper. Obwohl mein Körper gesund ist. Die Schmerzen kommen von meiner seelischen Krankheit.
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Verhaltens-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Bei dieser Therapie geht es darum: Ich möchte mein eigenes Verhalten verändern.
Man spricht wenig über die Vergangenheit. Es geht um aktuelle Erlebnisse und Fragen. Oft bekommt man Aufgaben zwischen 2 Sitzungen. Bei dieser Therapie muss man viel über sich selbst nachdenken. Die Sitzungen sind meistens einmal in der Woche.
Verhaltenstherapie
Im Fokus ist weniger die Vergangenheit, sondern das gegenwärtige Erleben und Verhalten. Häufig wird mit kleinen Alltagsaufgaben zwischen den Sitzungen gearbeitet. Die Verhaltenstherapie erfordert eine aktive Mitarbeit. Meist 1mal wöchentliche Therapiesitzung
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Körper-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. In dieser Therapie geht es darum: Man macht verschiedene Übungen mit dem Körper. Damit man weniger Schmerzen hat.
Man lernt zum Beispiel:
Das braucht mein Körper.
Das ist gut für meinen Körper.
Das ist schlecht für meinen Körper.
So atme ich richtig.
Körpertherapie
Sammelbegriff für verschiedene therapeutische Methoden, über die Arbeit mit dem Körper sollen Beschwerden gelindert werden. Bspw. achtsamer Umgang mit dem eigenen Körper, bewusstes Atmen
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Sonstige Therapien heißt: Andere Therapie-Arten. Zum Beispiel:
Manchmal bezahlt die Kranken-Kasse eine Psycho-Therapie.
Das ist dafür wichtig: Der Therapeut oder die Therapeutin braucht eine staatliche Erlaubnis für Psycho-Therapie. Nur dann bezahlt die Kranken-Kasse die Psycho-Therapie.
Aber: Manchmal bezahlt die Kranken-Kasse auch andere Psycho-Therapien. Sie bezahlt aber nur bestimmte Psycho-Therapien.
Zum Beispiel: Jemand bekommt keinen freien Platz bei einem Therapeuten oder einer Therapeutin mit einer staatlichen Erlaubnis. Die Person kann beweisen: Ich habe wirklich keinen freien Platz bekommen. Deshalb mache ich woanders eine Psycho-Therapie.
Dann bezahlt die Kranken-Kasse manchmal auch andere Psycho-Therapien.
Am besten fragt man seine Kranken-Kasse: Welche Therapie bezahlt die Kranken-Kasse? Welche Dokumente brauche ich für eine andere Psycho-Therapie?
Abrechnungsmöglichkeit durch Kostenerstattungsverfahren
Psychotherapeutische Leistungen bei einer approbierten Psychologischen oder Ärztlichen Psychotherapeutin (ohne sogenannten Kassensitz) können ggf. mit der gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet werden. Person muss nachweisen, dass sie vergeblich versucht hat, einen Therapieplatz bei einer niedergelassenen Psychotherapeutin mit Kassensitz zu erhalten. Am besten erkundigt man sich zunächst bei der eigenen Krankenkasse, welche Nachweise sie bei einem Antrag auf Kostenerstattung verlangt
Ein psychologischer Psycho-Therapeut oder eine psychologische Psycho-Therapeutin ist eine Person. Diese Person hat Psychologie studiert. Nach dem Studium hat die Person eine bestimmte Zusatz-Ausbildung gemacht. In dieser Zusatz-Ausbildung geht es um Psycho-Therapie. Erst danach darf die Person Psycho-Therapie anbieten.
Psycho-Therapie heißt: Ich habe eine seelische Krankheit. Oder ich habe ein seelisches Problem. Daher gehe ich regelmäßig zur Psycho-Therapie. Dort rede ich mit dem Psycho-Therapeuten oder der Psycho-Therapeutin über meine Probleme. In der Psycho-Therapie lerne ich: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Es gibt besondere Psycho-Therapeuten und Psycho-Therapeutinnen für Kinder und Jugendliche.
psychologische*r Psychotherapeut*in
Person, die qualifiziert und gesetzlich zugelassen ist, Psychotherapie auszuüben: Nach einem mit Diplom oder Master bestandenen Studium der Psychologie (Studiengang Psychologie) wird eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten nach dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG) abgeschlossen und die Berechtigung zur eigenständigen Durchführung von Psychotherapie erworben (Approbation).
Dieses Erlebnis kann kurz gewesen sein. Zum Beispiel: Ich wurde einmal zum Sex gezwungen.
Dieses Erlebnis kann länger gewesen sein. Zum Beispiel: Ich habe lange Zeit in meinem Zuhause Gewalt erlebt.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Die Menschen bekommen vielleicht eine seelische Krankheit. Dazu sagt man auch: Die Person hat ein Trauma.
Post-traumatische Belastungs-Störung heißt: Der Körper reagiert nach einem Trauma auf die schlimmen Erfahrungen.
Die Krankheit zeigt sich so:
Ich kann schlecht schlafen.
Ich erschrecke mich oft.
Ich ärgere mich schnell über etwas.
Ich kann Gefühle schlecht aushalten.
Ich kann mich schlecht auf eine Sache konzentrieren.
Ich fühle mich oft traurig.
Manchmal erinnert man sich an das schlimme Erlebnis. Manchmal erinnert man sich nicht an das schlimme Erlebnis. Man hat Erinnerungs-Lücken.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Posttraumatische Belastungsstörung
Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Typisch sind: (1) sich aufdrängende, belastende Gedanken und Erinnerungen an das Trauma oder Erinnerungslücken; (2) Übererregungssymptome (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, schweres Aushalten von Gefühlen, Konzentrationsstörungen); (3) Vermeidungsverhalten (Vermeidung traumaassoziierter Reize)
Die Anpassungs-Störung ist eine Krankheit. Ich habe etwas Schlimmes erlebt. Zum Beispiel: Ich habe zu Hause Gewalt erfahren. Ich wurde zum Sex gezwungen.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Diese Menschen bekommen vielleicht eine Anpassungs-Störung. Eine Anpassungs-Störung zeigt sich so:
Schlechte oder traurige Stimmung
Angst
Probleme mit anderen Menschen
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.2.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Anpassungsstörung
Reaktion auf ein einmaliges oder ein fortbestehendes belastendes Lebensereignis. Typisch können sein depressive Stimmung, Angst, Störungen des Sozialverhaltens
Die Krankheit zeigt sich so: Ich fühle mich von mir selbst getrennt. Als wenn mein Körper nicht zu mir selbst gehört. Oder: Ich fühle mich getrennt von meiner Umgebung. Als wenn meine bekannte Umgebung nicht zu mir selbst gehört.
Dieses Erlebnis kann kurz gewesen sein. Zum Beispiel: Ich wurde einmal zum Sex gezwungen.
Dieses Erlebnis kann länger gewesen sein. Zum Beispiel: Ich habe lange Zeit in meinem Zuhause Gewalt erlebt.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Die Menschen bekommen vielleicht eine seelische Krankheit. Dazu sagt man auch: Die Person hat ein Trauma.
Post-traumatische Belastungs-Störung heißt: Der Körper reagiert nach einem Trauma auf die schlimmen Erfahrungen.
Die Krankheit zeigt sich so:
Ich kann schlecht schlafen.
Ich erschrecke mich oft.
Ich ärgere mich schnell über etwas.
Ich kann Gefühle schlecht aushalten.
Ich kann mich schlecht auf eine Sache konzentrieren.
Ich fühle mich oft traurig.
Manchmal erinnert man sich an das schlimme Erlebnis. Manchmal erinnert man sich nicht an das schlimme Erlebnis. Man hat Erinnerungs-Lücken.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Posttraumatische Belastungsstörung
Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Typisch sind: (1) sich aufdrängende, belastende Gedanken und Erinnerungen an das Trauma oder Erinnerungslücken; (2) Übererregungssymptome (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, schweres Aushalten von Gefühlen, Konzentrationsstörungen); (3) Vermeidungsverhalten (Vermeidung traumaassoziierter Reize)
Abhängigkeit ist eine Krankheit. Eine Person ist abhängig von Drogen oder Medikamenten. Das bedeutet: Die Person kann ohne Drogen oder ohne Medikamente nicht mehr leben.
Lesen Sie sich die folgenden Punkte durch. Treffen 3 oder mehr Punkte auf Sie zu? Dann sind Sie wahrscheinlich abhängig.
Ich habe einen sehr starken Wunsch nach Drogen oder Medikamenten. Ich will sie unbedingt haben.
Ich kann nicht mehr selbst kontrollieren: Wie viele Drogen nehme ich? Wie viele Medikamente nehme ich? Wann nehme ich Drogen oder Medikamente?
Ich habe körperliche Schmerzen, wenn ich weniger Drogen oder Medikamente nehme. Oder wenn ich keine Drogen oder Medikamente nehme.
Ich gewöhne mich an die Drogen und an die Medikamente. Ich muss immer mehr nehmen,damit ich eine Wirkung merke.
Ich interessiere mich nur noch für Drogen oder Medikamente.
Ich werde krank von den Drogen oder den Medikamenten. Trotzdem nehme ich sie immer weiter.
Substanzabhängigkeit
Drei oder mehr folgender Kriterien liegen vor:
starker Wunsch oder eine Art Zwang zu konsumieren;
Verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich des Beginns, der Beendigung und der Menge des Konsums;
körperliches Entzugssyndrom bei Beendigung oder Reduktion des Konsums;
Toleranzentwicklung;
Fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnügen oder Interessen zugunsten des Substanzkonsums;
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Verhaltens-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Bei dieser Therapie geht es darum: Ich möchte mein eigenes Verhalten verändern.
Man spricht wenig über die Vergangenheit. Es geht um aktuelle Erlebnisse und Fragen. Oft bekommt man Aufgaben zwischen 2 Sitzungen. Bei dieser Therapie muss man viel über sich selbst nachdenken. Die Sitzungen sind meistens einmal in der Woche.
Verhaltenstherapie
Im Fokus ist weniger die Vergangenheit, sondern das gegenwärtige Erleben und Verhalten. Häufig wird mit kleinen Alltagsaufgaben zwischen den Sitzungen gearbeitet. Die Verhaltenstherapie erfordert eine aktive Mitarbeit. Meist 1mal wöchentliche Therapiesitzung
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Diese Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Manchmal hat eine Person Probleme. Aber die Person findet keine Lösung.
In dieser Therapie guckt man sich die Vergangenheit an:
Was ist früher passiert?
Wie war meine Kindheit?
Wie habe ich früher meine Probleme gelöst?
Gibt es Probeme von früher, die ich noch nicht gelöst habe?
Manchmal muss man erst alte Probleme lösen. Erst danach kann man das aktuelle Problem lösen.
Diese Therapie macht man einmal oder zweimal in der Woche.
Tiefenpsychologisch fundierte Therapie
Gründet auf der Analytischen Psychotherapie. Annahme, dass bestimmte unbewusste Konflikte, die wir in einer
früheren Lebensphase nicht lösen konnten, das spätere
Leben beeinflussen. Ist kürzer als Analytische Psychotherapie, im Sitzen, 1-2 Stunden / Woche
Gesprächs-Psycho-Therapie Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Gesprächs-Psycho-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Die Grundlage für diese Therapie ist der Gedanke: Jeder Mensch will etwas in seinem Leben verbessern. Jeder Mensch möchte ein persönliches Ziel erreichen. Dafür strengt man sich an. Und man ändert etwas in seinem Leben. Damit man ein Ziel besser erreicht.
Gesprächspsychotherapie
3 Grundhaltungen der Therapeutin sind zentral: Die bedingungslose positive Wertschätzung, Empathie und Wahrhaftigkeit gegenüber der Klientin. Die Grundannahme ist, dass sog. angeborene Aktualisierungstendenz für Weiterentwicklung und Reifung der Persönlichkeit führt.
Dabei wird besprochen: Das kann man bei Störungen im Sexual-Leben machen.
Sexualtherapie
Bezeichnung für alle psychotherapeutischen Maßnahmen, die sich spezifischer Interventionen bedienen, mit denen sexuelle Störungen gebessert oder beseitigt werden sollen
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutiun über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Familien-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Bei dieser Therapie macht die ganze Familie mit.
Man schaut zum Beispiel: So sprechen wir in der Familie miteinander. So können wir gemeinsam Lösungen für unsere Probleme finden.
Familientherapie
Fokus liegt nicht auf einzelner Person, sondern auf Familieninteraktionen. Basis können verschiedene therapeutische Richtungen sein, wie Verhaltenstherapie, Systemische Therapie…
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Paar-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. In dieser Therapie geht es darum: Paare finden gemeinsam Lösungen für Probleme in ihrer Beziehung.
Diese Menschen bieten oft Paar-Therapie an:
Psychologen Das sind Experten für seelische Krankheiten.
Sozial-Pädagogen Das sind Experten für das Zusammenleben von Menschen.
Seel-Sorger Das sind Experten aus der Kirchen-Arbeit.
Sie hören anderen Menschen zu. Sie sprechen mit ihnen über ihre Sorgen.
Paartherapie
Fokus liegt auf Beziehungsproblemen. Basis können verschiedene therapeutische Richtungen sein, wie Verhaltenstherapie, Systemische Therapie… Als Paartherapeutinnen sind vor allem Psychologinnen, Sozialpädagoginnen und Seelsorgerinnen tätig
Eye-Movement-Desensitization and Reprocessing (EMDR)
Augen-Bewegungs-Therapie
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder zu einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder meiner Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Die Augen-Bewegungs-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Die Therapie hat einen englischen Namen. Die Therapie heißt kurz: EMDR. Der deutsche Name für die Therapie ist: Augen-Bewegungs-Therapie.
In dieser Therapie geht es darum: Ich habe ein starkes Gefühl. Zum Beispiel: Ich habe etwas Schlimmes erlebt. Ich habe davon Bilder im Kopf. Diese Bilder machen schlimme Gefühle. Darum fühle ich starke Angst oder starke Wut.
Ich kann mit dem starken Gefühl nicht gut umgehen. Ich mache dieses starke Gefühl mit der Augen-Bewegungs-Therapie schwach.
Was passiert in der Therapie? Man lernt in der Therapie eine wichtige Übung. Die Übung geht so: Ich erinnere mich an etwas Schlimmes. Dann mache ich 2 Sachen gleichzeitig:
Ich mache etwas mit meinem Körper. Zum Beispiel: Ich bewege meine Augen. Ich mache Töne. Ich berühre kurz meine Hand.
Ich erinnere mich an etwas Schönes. Zum Beispiel: Ich erinnere mich an etwas, das ich gut gemacht habe. Ich erinnere mich daran, was ich in dem Moment gefühlt habe.
Mein Gehirn lernt dadurch: Ich kann mich gegen die starken schlimmen Gefühle wehren. Ich konzentriere mich auf die Bewegung von meinem Körper. Ich denke an eine schöne Erinnerung. Dann kann ich besser mit den starken schlimmen Gefühlen umgehen. Oder mit den schlimmen Bildern in meinem Kopf.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.emdria.de/emdr/was-ist-emdr Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Wer macht die Therapie? Nicht jeder Therapeut oder jede Therapeutin darf die Therapie anbieten. Der Therapeut oder die Therapeutin braucht dafür eine bestimmte Ausbildung. Und ein bestimmtes Zeugnis. Das Zeugnis bekommt man von einem Verein. Der Verein heißt: EMDRIA.
Wer bezahlt die Therapie? Manchmal wird die Therapie von der Kranken-Kasse bezahlt. Dann steht hinter der Therapie die Info: KV-Anerkennung. Das bedeutet: Die Kranken-Kasse hat diese Therapie anerkannt. Die Kranken-Kasse bezahlt die Therapie.
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Diese Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Manchmal hat eine Person Probleme. Aber die Person findet keine Lösung.
In dieser Therapie guckt man sich die Vergangenheit an:
Was ist früher passiert?
Wie war meine Kindheit?
Wie habe ich früher meine Probleme gelöst?
Gibt es Probeme von früher, die ich noch nicht gelöst habe?
Manchmal muss man erst alte Probleme lösen. Erst danach kann man das aktuelle Problem lösen.
Diese Therapie macht man einmal oder zweimal in der Woche.
Tiefenpsychologisch fundierte Therapie
Gründet auf der Analytischen Psychotherapie. Annahme, dass bestimmte unbewusste Konflikte, die wir in einer
früheren Lebensphase nicht lösen konnten, das spätere
Leben beeinflussen. Ist kürzer als Analytische Psychotherapie, im Sitzen, 1-2 Stunden / Woche
Ein psychologischer Psycho-Therapeut oder eine psychologische Psycho-Therapeutin ist eine Person. Diese Person hat Psychologie studiert. Nach dem Studium hat die Person eine bestimmte Zusatz-Ausbildung gemacht. In dieser Zusatz-Ausbildung geht es um Psycho-Therapie. Erst danach darf die Person Psycho-Therapie anbieten.
Psycho-Therapie heißt: Ich habe eine seelische Krankheit. Oder ich habe ein seelisches Problem. Daher gehe ich regelmäßig zur Psycho-Therapie. Dort rede ich mit dem Psycho-Therapeuten oder der Psycho-Therapeutin über meine Probleme. In der Psycho-Therapie lerne ich: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Es gibt besondere Psycho-Therapeuten und Psycho-Therapeutinnen für Kinder und Jugendliche.
psychologische*r Psychotherapeut*in
Person, die qualifiziert und gesetzlich zugelassen ist, Psychotherapie auszuüben: Nach einem mit Diplom oder Master bestandenen Studium der Psychologie (Studiengang Psychologie) wird eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten nach dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG) abgeschlossen und die Berechtigung zur eigenständigen Durchführung von Psychotherapie erworben (Approbation).
Dieses Erlebnis kann kurz gewesen sein. Zum Beispiel: Ich wurde einmal zum Sex gezwungen.
Dieses Erlebnis kann länger gewesen sein. Zum Beispiel: Ich habe lange Zeit in meinem Zuhause Gewalt erlebt.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Die Menschen bekommen vielleicht eine seelische Krankheit. Dazu sagt man auch: Die Person hat ein Trauma.
Post-traumatische Belastungs-Störung heißt: Der Körper reagiert nach einem Trauma auf die schlimmen Erfahrungen.
Die Krankheit zeigt sich so:
Ich kann schlecht schlafen.
Ich erschrecke mich oft.
Ich ärgere mich schnell über etwas.
Ich kann Gefühle schlecht aushalten.
Ich kann mich schlecht auf eine Sache konzentrieren.
Ich fühle mich oft traurig.
Manchmal erinnert man sich an das schlimme Erlebnis. Manchmal erinnert man sich nicht an das schlimme Erlebnis. Man hat Erinnerungs-Lücken.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Posttraumatische Belastungsstörung
Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Typisch sind: (1) sich aufdrängende, belastende Gedanken und Erinnerungen an das Trauma oder Erinnerungslücken; (2) Übererregungssymptome (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, schweres Aushalten von Gefühlen, Konzentrationsstörungen); (3) Vermeidungsverhalten (Vermeidung traumaassoziierter Reize)
Die Anpassungs-Störung ist eine Krankheit. Ich habe etwas Schlimmes erlebt. Zum Beispiel: Ich habe zu Hause Gewalt erfahren. Ich wurde zum Sex gezwungen.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Diese Menschen bekommen vielleicht eine Anpassungs-Störung. Eine Anpassungs-Störung zeigt sich so:
Schlechte oder traurige Stimmung
Angst
Probleme mit anderen Menschen
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.2.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Anpassungsstörung
Reaktion auf ein einmaliges oder ein fortbestehendes belastendes Lebensereignis. Typisch können sein depressive Stimmung, Angst, Störungen des Sozialverhaltens
Die Krankheit zeigt sich so: Ich fühle mich von mir selbst getrennt. Als wenn mein Körper nicht zu mir selbst gehört. Oder: Ich fühle mich getrennt von meiner Umgebung. Als wenn meine bekannte Umgebung nicht zu mir selbst gehört.
Dieses Erlebnis kann kurz gewesen sein. Zum Beispiel: Ich wurde einmal zum Sex gezwungen.
Dieses Erlebnis kann länger gewesen sein. Zum Beispiel: Ich habe lange Zeit in meinem Zuhause Gewalt erlebt.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Die Menschen bekommen vielleicht eine seelische Krankheit. Dazu sagt man auch: Die Person hat ein Trauma.
Post-traumatische Belastungs-Störung heißt: Der Körper reagiert nach einem Trauma auf die schlimmen Erfahrungen.
Die Krankheit zeigt sich so:
Ich kann schlecht schlafen.
Ich erschrecke mich oft.
Ich ärgere mich schnell über etwas.
Ich kann Gefühle schlecht aushalten.
Ich kann mich schlecht auf eine Sache konzentrieren.
Ich fühle mich oft traurig.
Manchmal erinnert man sich an das schlimme Erlebnis. Manchmal erinnert man sich nicht an das schlimme Erlebnis. Man hat Erinnerungs-Lücken.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Posttraumatische Belastungsstörung
Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Typisch sind: (1) sich aufdrängende, belastende Gedanken und Erinnerungen an das Trauma oder Erinnerungslücken; (2) Übererregungssymptome (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, schweres Aushalten von Gefühlen, Konzentrationsstörungen); (3) Vermeidungsverhalten (Vermeidung traumaassoziierter Reize)
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F32.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Depression
Gedrückte Stimmung und eine Verminderung von Aktivitäten. Die Fähigkeit Freude zu empfinden, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten. Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt.
Die somatische Belastungs-Störung ist eine Krankheit. Somatisch heißt: Die Krankheit zeigt sich am Körper.
Die Krankheit zeigt sich so: Ich habe eine seelische Krankheit. Zum Beispiel: Weil ich etwas Schlimmes erlebt habe. Ich habe Schmerzen in meinem Körper. Obwohl mein Körper gesund ist. Die Schmerzen kommen von meiner seelischen Krankheit.
Abhängigkeit ist eine Krankheit. Eine Person ist abhängig von Drogen oder Medikamenten. Das bedeutet: Die Person kann ohne Drogen oder ohne Medikamente nicht mehr leben.
Lesen Sie sich die folgenden Punkte durch. Treffen 3 oder mehr Punkte auf Sie zu? Dann sind Sie wahrscheinlich abhängig.
Ich habe einen sehr starken Wunsch nach Drogen oder Medikamenten. Ich will sie unbedingt haben.
Ich kann nicht mehr selbst kontrollieren: Wie viele Drogen nehme ich? Wie viele Medikamente nehme ich? Wann nehme ich Drogen oder Medikamente?
Ich habe körperliche Schmerzen, wenn ich weniger Drogen oder Medikamente nehme. Oder wenn ich keine Drogen oder Medikamente nehme.
Ich gewöhne mich an die Drogen und an die Medikamente. Ich muss immer mehr nehmen,damit ich eine Wirkung merke.
Ich interessiere mich nur noch für Drogen oder Medikamente.
Ich werde krank von den Drogen oder den Medikamenten. Trotzdem nehme ich sie immer weiter.
Substanzabhängigkeit
Drei oder mehr folgender Kriterien liegen vor:
starker Wunsch oder eine Art Zwang zu konsumieren;
Verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich des Beginns, der Beendigung und der Menge des Konsums;
körperliches Entzugssyndrom bei Beendigung oder Reduktion des Konsums;
Toleranzentwicklung;
Fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnügen oder Interessen zugunsten des Substanzkonsums;
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Hypno-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Bei dieser Therapie geht es darum: Man arbeitet mit der eigenen Fantasie.
Zum Beispiel: Ich reise in meinen Gedanken an einen anderen Ort. Ich reise mit meinen Gefühlen an einen anderen Ort. Ich reise mit meinen schlimmen Erinnerungen an einen anderen Ort. Ich komme mit besseren Gedanken und Gefühlen zurück.
Meine Fantasie hilft mir dabei, besser mit den schlimmen Gefühlen umzugehen.
Hypnotherapie
Verschiedene Therapieformen, die die Wirkung von Trance und Suggestionen therapeutisch nutzen
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Sonstige Therapien heißt: Andere Therapie-Arten. Zum Beispiel:
Jemand hat Gewalt erlebt. Zum Beispiel: Ich wurde von meinem Partner geschlagen. Ich wurde zum Sex gezwungen.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Einige Menschen bekommen seelische Probleme. Diese seelischen Probleme nennt man: Trauma.
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder zu einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Trauma-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Diese Therapie ist eine besondere Therapie für Menschen mit einem Trauma.
Nicht jeder Therapeut oder jede Therapeutin darf Trauma-Therapie anbieten. Der Therapeut oder die Therapeutin braucht dafür eine bestimmte Ausbildung. Und ein bestimmtes Zeugnis. Das Zeugnis bekommt man von einem Verein. Der Verein heißt: DeGPT.
Traumatherapie (mit Zertifizierung durch die Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie - DeGPT)
Spezialisierte psychotherapeutische Behandlung von Erwachsenen mit Traumafolgestörungen, die den Standards der DeGPT entspricht.
Abrechnungsmöglichkeit durch die Kinder- und Jugendhilfe
Finanzierung durch das Jugendamt (KJHG-Therapie)
KJHG-Therapien im Rahmen der Jugendhilfe nach SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz) können als "Eingliederungshilfe" (nach §35a SGB VIII) oder "Hilfe zur Erziehung" (nach §27 Abs. 3 SGB VIII) beim zuständigen Jugendamt (Wohnbezirk) beantragt werden. Dabei erfolgt die Feststellung des Therapiebedarfs durch einen der folgenden Fachdienste: Kinder- und Jugendpsychatrischer Dienst (KJpD), Schulpsychologischer Dienst (SchpD) oder Erziehungs- und Familienberatungsstelle (EFB).
Damit ist eine Person gemeint. Diese Person hat vom Gesundheits-Amt die Erlaubnis: Sie darf Psycho-Therapie anbieten. Dafür muss sie eine Ausbildung machen.
Aber: Die Regeln für diese Ausbildung stehen nicht in einem Gesetz. Das bedeutet: Es gibt weniger Kontrollen. Man weiß nicht genau: So gut ist diese Ausbildung.
Diese Person muss kein Arzt oder keine Ärztin sein. Sie muss kein Psychologe oder keine Psychologin sein.
Psychologen und Psychologinnen sind Fach-Leute für seelische Krankheiten. Sie haben einen Teil-Bereich von der Medizin studiert. In diesem Teil-Bereich geht es um seelische Krankheiten. Dann haben sie 5 Jahre eine besondere Ausbildung gemacht. Sie haben das Recht auf eine Approbation. So heißt die staatliche Erlaubnis. Darin steht: Man darf in diesem Beruf arbeiten.
Heilpraktiker*in für Psychotherapie
Eine Heilpraktikerin für Psychotherapie ist eine Person, die vom Gesundheitsamt auf Grundlage des Heilpraktikergesetzes die Erlaubnis erhalten hat, Psychotherapie anzubieten. Es gibt keine vorgeschriebene Ausbildung. Person ist nicht zwingend Psychologin oder Ärztin.
Dieses Erlebnis kann kurz gewesen sein. Zum Beispiel: Ich wurde einmal zum Sex gezwungen.
Dieses Erlebnis kann länger gewesen sein. Zum Beispiel: Ich habe lange Zeit in meinem Zuhause Gewalt erlebt.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Die Menschen bekommen vielleicht eine seelische Krankheit. Dazu sagt man auch: Die Person hat ein Trauma.
Post-traumatische Belastungs-Störung heißt: Der Körper reagiert nach einem Trauma auf die schlimmen Erfahrungen.
Die Krankheit zeigt sich so:
Ich kann schlecht schlafen.
Ich erschrecke mich oft.
Ich ärgere mich schnell über etwas.
Ich kann Gefühle schlecht aushalten.
Ich kann mich schlecht auf eine Sache konzentrieren.
Ich fühle mich oft traurig.
Manchmal erinnert man sich an das schlimme Erlebnis. Manchmal erinnert man sich nicht an das schlimme Erlebnis. Man hat Erinnerungs-Lücken.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Posttraumatische Belastungsstörung
Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Typisch sind: (1) sich aufdrängende, belastende Gedanken und Erinnerungen an das Trauma oder Erinnerungslücken; (2) Übererregungssymptome (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, schweres Aushalten von Gefühlen, Konzentrationsstörungen); (3) Vermeidungsverhalten (Vermeidung traumaassoziierter Reize)
Die Krankheit zeigt sich so: Ich fühle mich von mir selbst getrennt. Als wenn mein Körper nicht zu mir selbst gehört. Oder: Ich fühle mich getrennt von meiner Umgebung. Als wenn meine bekannte Umgebung nicht zu mir selbst gehört.
Dieses Erlebnis kann kurz gewesen sein. Zum Beispiel: Ich wurde einmal zum Sex gezwungen.
Dieses Erlebnis kann länger gewesen sein. Zum Beispiel: Ich habe lange Zeit in meinem Zuhause Gewalt erlebt.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Die Menschen bekommen vielleicht eine seelische Krankheit. Dazu sagt man auch: Die Person hat ein Trauma.
Post-traumatische Belastungs-Störung heißt: Der Körper reagiert nach einem Trauma auf die schlimmen Erfahrungen.
Die Krankheit zeigt sich so:
Ich kann schlecht schlafen.
Ich erschrecke mich oft.
Ich ärgere mich schnell über etwas.
Ich kann Gefühle schlecht aushalten.
Ich kann mich schlecht auf eine Sache konzentrieren.
Ich fühle mich oft traurig.
Manchmal erinnert man sich an das schlimme Erlebnis. Manchmal erinnert man sich nicht an das schlimme Erlebnis. Man hat Erinnerungs-Lücken.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Posttraumatische Belastungsstörung
Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Typisch sind: (1) sich aufdrängende, belastende Gedanken und Erinnerungen an das Trauma oder Erinnerungslücken; (2) Übererregungssymptome (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, schweres Aushalten von Gefühlen, Konzentrationsstörungen); (3) Vermeidungsverhalten (Vermeidung traumaassoziierter Reize)
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F32.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Depression
Gedrückte Stimmung und eine Verminderung von Aktivitäten. Die Fähigkeit Freude zu empfinden, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten. Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt.
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Diese Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Manchmal hat eine Person Probleme. Aber die Person findet keine Lösung.
In dieser Therapie guckt man sich die Vergangenheit an:
Was ist früher passiert?
Wie war meine Kindheit?
Wie habe ich früher meine Probleme gelöst?
Gibt es Probeme von früher, die ich noch nicht gelöst habe?
Manchmal muss man erst alte Probleme lösen. Erst danach kann man das aktuelle Problem lösen.
Diese Therapie macht man einmal oder zweimal in der Woche.
Tiefenpsychologisch fundierte Therapie
Gründet auf der Analytischen Psychotherapie. Annahme, dass bestimmte unbewusste Konflikte, die wir in einer
früheren Lebensphase nicht lösen konnten, das spätere
Leben beeinflussen. Ist kürzer als Analytische Psychotherapie, im Sitzen, 1-2 Stunden / Woche
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Körper-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. In dieser Therapie geht es darum: Man macht verschiedene Übungen mit dem Körper. Damit man weniger Schmerzen hat.
Man lernt zum Beispiel:
Das braucht mein Körper.
Das ist gut für meinen Körper.
Das ist schlecht für meinen Körper.
So atme ich richtig.
Körpertherapie
Sammelbegriff für verschiedene therapeutische Methoden, über die Arbeit mit dem Körper sollen Beschwerden gelindert werden. Bspw. achtsamer Umgang mit dem eigenen Körper, bewusstes Atmen
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Hypno-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Bei dieser Therapie geht es darum: Man arbeitet mit der eigenen Fantasie.
Zum Beispiel: Ich reise in meinen Gedanken an einen anderen Ort. Ich reise mit meinen Gefühlen an einen anderen Ort. Ich reise mit meinen schlimmen Erinnerungen an einen anderen Ort. Ich komme mit besseren Gedanken und Gefühlen zurück.
Meine Fantasie hilft mir dabei, besser mit den schlimmen Gefühlen umzugehen.
Hypnotherapie
Verschiedene Therapieformen, die die Wirkung von Trance und Suggestionen therapeutisch nutzen
Ein psychologischer Psycho-Therapeut oder eine psychologische Psycho-Therapeutin ist eine Person. Diese Person hat Psychologie studiert. Nach dem Studium hat die Person eine bestimmte Zusatz-Ausbildung gemacht. In dieser Zusatz-Ausbildung geht es um Psycho-Therapie. Erst danach darf die Person Psycho-Therapie anbieten.
Psycho-Therapie heißt: Ich habe eine seelische Krankheit. Oder ich habe ein seelisches Problem. Daher gehe ich regelmäßig zur Psycho-Therapie. Dort rede ich mit dem Psycho-Therapeuten oder der Psycho-Therapeutin über meine Probleme. In der Psycho-Therapie lerne ich: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Es gibt besondere Psycho-Therapeuten und Psycho-Therapeutinnen für Kinder und Jugendliche.
psychologische*r Psychotherapeut*in
Person, die qualifiziert und gesetzlich zugelassen ist, Psychotherapie auszuüben: Nach einem mit Diplom oder Master bestandenen Studium der Psychologie (Studiengang Psychologie) wird eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten nach dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG) abgeschlossen und die Berechtigung zur eigenständigen Durchführung von Psychotherapie erworben (Approbation).
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Verhaltens-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Bei dieser Therapie geht es darum: Ich möchte mein eigenes Verhalten verändern.
Man spricht wenig über die Vergangenheit. Es geht um aktuelle Erlebnisse und Fragen. Oft bekommt man Aufgaben zwischen 2 Sitzungen. Bei dieser Therapie muss man viel über sich selbst nachdenken. Die Sitzungen sind meistens einmal in der Woche.
Verhaltenstherapie
Im Fokus ist weniger die Vergangenheit, sondern das gegenwärtige Erleben und Verhalten. Häufig wird mit kleinen Alltagsaufgaben zwischen den Sitzungen gearbeitet. Die Verhaltenstherapie erfordert eine aktive Mitarbeit. Meist 1mal wöchentliche Therapiesitzung
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Sonstige Therapien heißt: Andere Therapie-Arten. Zum Beispiel:
Eye-Movement-Desensitization and Reprocessing (EMDR)
Augen-Bewegungs-Therapie
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder zu einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder meiner Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Die Augen-Bewegungs-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Die Therapie hat einen englischen Namen. Die Therapie heißt kurz: EMDR. Der deutsche Name für die Therapie ist: Augen-Bewegungs-Therapie.
In dieser Therapie geht es darum: Ich habe ein starkes Gefühl. Zum Beispiel: Ich habe etwas Schlimmes erlebt. Ich habe davon Bilder im Kopf. Diese Bilder machen schlimme Gefühle. Darum fühle ich starke Angst oder starke Wut.
Ich kann mit dem starken Gefühl nicht gut umgehen. Ich mache dieses starke Gefühl mit der Augen-Bewegungs-Therapie schwach.
Was passiert in der Therapie? Man lernt in der Therapie eine wichtige Übung. Die Übung geht so: Ich erinnere mich an etwas Schlimmes. Dann mache ich 2 Sachen gleichzeitig:
Ich mache etwas mit meinem Körper. Zum Beispiel: Ich bewege meine Augen. Ich mache Töne. Ich berühre kurz meine Hand.
Ich erinnere mich an etwas Schönes. Zum Beispiel: Ich erinnere mich an etwas, das ich gut gemacht habe. Ich erinnere mich daran, was ich in dem Moment gefühlt habe.
Mein Gehirn lernt dadurch: Ich kann mich gegen die starken schlimmen Gefühle wehren. Ich konzentriere mich auf die Bewegung von meinem Körper. Ich denke an eine schöne Erinnerung. Dann kann ich besser mit den starken schlimmen Gefühlen umgehen. Oder mit den schlimmen Bildern in meinem Kopf.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.emdria.de/emdr/was-ist-emdr Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Wer macht die Therapie? Nicht jeder Therapeut oder jede Therapeutin darf die Therapie anbieten. Der Therapeut oder die Therapeutin braucht dafür eine bestimmte Ausbildung. Und ein bestimmtes Zeugnis. Das Zeugnis bekommt man von einem Verein. Der Verein heißt: EMDRIA.
Wer bezahlt die Therapie? Manchmal wird die Therapie von der Kranken-Kasse bezahlt. Dann steht hinter der Therapie die Info: KV-Anerkennung. Das bedeutet: Die Kranken-Kasse hat diese Therapie anerkannt. Die Kranken-Kasse bezahlt die Therapie.
Manchmal bezahlt die Kranken-Kasse eine Psycho-Therapie.
Das ist dafür wichtig: Der Therapeut oder die Therapeutin braucht eine staatliche Erlaubnis für Psycho-Therapie. Nur dann bezahlt die Kranken-Kasse die Psycho-Therapie.
Abrechnungsmöglichkeit im Zuge einer Kassenzulassung
Leistungen werden über die Kassenärztliche Vereinigung zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherungen abgerechnet. Voraussetzung ist eine Approbation, d. h. die staatliche Zulassung, den Beruf Psychotherapie selbstständig und eigenverantwortlich auszuüben.
Ein psychologischer Psycho-Therapeut oder eine psychologische Psycho-Therapeutin ist eine Person. Diese Person hat Psychologie studiert. Nach dem Studium hat die Person eine bestimmte Zusatz-Ausbildung gemacht. In dieser Zusatz-Ausbildung geht es um Psycho-Therapie. Erst danach darf die Person Psycho-Therapie anbieten.
Psycho-Therapie heißt: Ich habe eine seelische Krankheit. Oder ich habe ein seelisches Problem. Daher gehe ich regelmäßig zur Psycho-Therapie. Dort rede ich mit dem Psycho-Therapeuten oder der Psycho-Therapeutin über meine Probleme. In der Psycho-Therapie lerne ich: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Es gibt besondere Psycho-Therapeuten und Psycho-Therapeutinnen für Kinder und Jugendliche.
psychologische*r Psychotherapeut*in
Person, die qualifiziert und gesetzlich zugelassen ist, Psychotherapie auszuüben: Nach einem mit Diplom oder Master bestandenen Studium der Psychologie (Studiengang Psychologie) wird eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten nach dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG) abgeschlossen und die Berechtigung zur eigenständigen Durchführung von Psychotherapie erworben (Approbation).
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Verhaltens-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Bei dieser Therapie geht es darum: Ich möchte mein eigenes Verhalten verändern.
Man spricht wenig über die Vergangenheit. Es geht um aktuelle Erlebnisse und Fragen. Oft bekommt man Aufgaben zwischen 2 Sitzungen. Bei dieser Therapie muss man viel über sich selbst nachdenken. Die Sitzungen sind meistens einmal in der Woche.
Verhaltenstherapie
Im Fokus ist weniger die Vergangenheit, sondern das gegenwärtige Erleben und Verhalten. Häufig wird mit kleinen Alltagsaufgaben zwischen den Sitzungen gearbeitet. Die Verhaltenstherapie erfordert eine aktive Mitarbeit. Meist 1mal wöchentliche Therapiesitzung
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Hypno-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Bei dieser Therapie geht es darum: Man arbeitet mit der eigenen Fantasie.
Zum Beispiel: Ich reise in meinen Gedanken an einen anderen Ort. Ich reise mit meinen Gefühlen an einen anderen Ort. Ich reise mit meinen schlimmen Erinnerungen an einen anderen Ort. Ich komme mit besseren Gedanken und Gefühlen zurück.
Meine Fantasie hilft mir dabei, besser mit den schlimmen Gefühlen umzugehen.
Hypnotherapie
Verschiedene Therapieformen, die die Wirkung von Trance und Suggestionen therapeutisch nutzen
Eye-Movement-Desensitization and Reprocessing (EMDR)
Augen-Bewegungs-Therapie
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder zu einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder meiner Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Die Augen-Bewegungs-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Die Therapie hat einen englischen Namen. Die Therapie heißt kurz: EMDR. Der deutsche Name für die Therapie ist: Augen-Bewegungs-Therapie.
In dieser Therapie geht es darum: Ich habe ein starkes Gefühl. Zum Beispiel: Ich habe etwas Schlimmes erlebt. Ich habe davon Bilder im Kopf. Diese Bilder machen schlimme Gefühle. Darum fühle ich starke Angst oder starke Wut.
Ich kann mit dem starken Gefühl nicht gut umgehen. Ich mache dieses starke Gefühl mit der Augen-Bewegungs-Therapie schwach.
Was passiert in der Therapie? Man lernt in der Therapie eine wichtige Übung. Die Übung geht so: Ich erinnere mich an etwas Schlimmes. Dann mache ich 2 Sachen gleichzeitig:
Ich mache etwas mit meinem Körper. Zum Beispiel: Ich bewege meine Augen. Ich mache Töne. Ich berühre kurz meine Hand.
Ich erinnere mich an etwas Schönes. Zum Beispiel: Ich erinnere mich an etwas, das ich gut gemacht habe. Ich erinnere mich daran, was ich in dem Moment gefühlt habe.
Mein Gehirn lernt dadurch: Ich kann mich gegen die starken schlimmen Gefühle wehren. Ich konzentriere mich auf die Bewegung von meinem Körper. Ich denke an eine schöne Erinnerung. Dann kann ich besser mit den starken schlimmen Gefühlen umgehen. Oder mit den schlimmen Bildern in meinem Kopf.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.emdria.de/emdr/was-ist-emdr Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Wer macht die Therapie? Nicht jeder Therapeut oder jede Therapeutin darf die Therapie anbieten. Der Therapeut oder die Therapeutin braucht dafür eine bestimmte Ausbildung. Und ein bestimmtes Zeugnis. Das Zeugnis bekommt man von einem Verein. Der Verein heißt: EMDRIA.
Wer bezahlt die Therapie? Manchmal wird die Therapie von der Kranken-Kasse bezahlt. Dann steht hinter der Therapie die Info: KV-Anerkennung. Das bedeutet: Die Kranken-Kasse hat diese Therapie anerkannt. Die Kranken-Kasse bezahlt die Therapie.
Manchmal bezahlt die Kranken-Kasse eine Psycho-Therapie.
Das ist dafür wichtig: Der Therapeut oder die Therapeutin braucht eine staatliche Erlaubnis für Psycho-Therapie. Nur dann bezahlt die Kranken-Kasse die Psycho-Therapie.
Aber: Manchmal bezahlt die Kranken-Kasse auch andere Psycho-Therapien. Sie bezahlt aber nur bestimmte Psycho-Therapien.
Zum Beispiel: Jemand bekommt keinen freien Platz bei einem Therapeuten oder einer Therapeutin mit einer staatlichen Erlaubnis. Die Person kann beweisen: Ich habe wirklich keinen freien Platz bekommen. Deshalb mache ich woanders eine Psycho-Therapie.
Dann bezahlt die Kranken-Kasse manchmal auch andere Psycho-Therapien.
Am besten fragt man seine Kranken-Kasse: Welche Therapie bezahlt die Kranken-Kasse? Welche Dokumente brauche ich für eine andere Psycho-Therapie?
Abrechnungsmöglichkeit durch Kostenerstattungsverfahren
Psychotherapeutische Leistungen bei einer approbierten Psychologischen oder Ärztlichen Psychotherapeutin (ohne sogenannten Kassensitz) können ggf. mit der gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet werden. Person muss nachweisen, dass sie vergeblich versucht hat, einen Therapieplatz bei einer niedergelassenen Psychotherapeutin mit Kassensitz zu erhalten. Am besten erkundigt man sich zunächst bei der eigenen Krankenkasse, welche Nachweise sie bei einem Antrag auf Kostenerstattung verlangt
Ein psychologischer Psycho-Therapeut oder eine psychologische Psycho-Therapeutin ist eine Person. Diese Person hat Psychologie studiert. Nach dem Studium hat die Person eine bestimmte Zusatz-Ausbildung gemacht. In dieser Zusatz-Ausbildung geht es um Psycho-Therapie. Erst danach darf die Person Psycho-Therapie anbieten.
Psycho-Therapie heißt: Ich habe eine seelische Krankheit. Oder ich habe ein seelisches Problem. Daher gehe ich regelmäßig zur Psycho-Therapie. Dort rede ich mit dem Psycho-Therapeuten oder der Psycho-Therapeutin über meine Probleme. In der Psycho-Therapie lerne ich: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Es gibt besondere Psycho-Therapeuten und Psycho-Therapeutinnen für Kinder und Jugendliche.
psychologische*r Psychotherapeut*in
Person, die qualifiziert und gesetzlich zugelassen ist, Psychotherapie auszuüben: Nach einem mit Diplom oder Master bestandenen Studium der Psychologie (Studiengang Psychologie) wird eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten nach dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG) abgeschlossen und die Berechtigung zur eigenständigen Durchführung von Psychotherapie erworben (Approbation).
Dieses Erlebnis kann kurz gewesen sein. Zum Beispiel: Ich wurde einmal zum Sex gezwungen.
Dieses Erlebnis kann länger gewesen sein. Zum Beispiel: Ich habe lange Zeit in meinem Zuhause Gewalt erlebt.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Die Menschen bekommen vielleicht eine seelische Krankheit. Dazu sagt man auch: Die Person hat ein Trauma.
Post-traumatische Belastungs-Störung heißt: Der Körper reagiert nach einem Trauma auf die schlimmen Erfahrungen.
Die Krankheit zeigt sich so:
Ich kann schlecht schlafen.
Ich erschrecke mich oft.
Ich ärgere mich schnell über etwas.
Ich kann Gefühle schlecht aushalten.
Ich kann mich schlecht auf eine Sache konzentrieren.
Ich fühle mich oft traurig.
Manchmal erinnert man sich an das schlimme Erlebnis. Manchmal erinnert man sich nicht an das schlimme Erlebnis. Man hat Erinnerungs-Lücken.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Posttraumatische Belastungsstörung
Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Typisch sind: (1) sich aufdrängende, belastende Gedanken und Erinnerungen an das Trauma oder Erinnerungslücken; (2) Übererregungssymptome (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, schweres Aushalten von Gefühlen, Konzentrationsstörungen); (3) Vermeidungsverhalten (Vermeidung traumaassoziierter Reize)
Die Krankheit zeigt sich so: Ich fühle mich von mir selbst getrennt. Als wenn mein Körper nicht zu mir selbst gehört. Oder: Ich fühle mich getrennt von meiner Umgebung. Als wenn meine bekannte Umgebung nicht zu mir selbst gehört.
Dieses Erlebnis kann kurz gewesen sein. Zum Beispiel: Ich wurde einmal zum Sex gezwungen.
Dieses Erlebnis kann länger gewesen sein. Zum Beispiel: Ich habe lange Zeit in meinem Zuhause Gewalt erlebt.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Die Menschen bekommen vielleicht eine seelische Krankheit. Dazu sagt man auch: Die Person hat ein Trauma.
Post-traumatische Belastungs-Störung heißt: Der Körper reagiert nach einem Trauma auf die schlimmen Erfahrungen.
Die Krankheit zeigt sich so:
Ich kann schlecht schlafen.
Ich erschrecke mich oft.
Ich ärgere mich schnell über etwas.
Ich kann Gefühle schlecht aushalten.
Ich kann mich schlecht auf eine Sache konzentrieren.
Ich fühle mich oft traurig.
Manchmal erinnert man sich an das schlimme Erlebnis. Manchmal erinnert man sich nicht an das schlimme Erlebnis. Man hat Erinnerungs-Lücken.
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F43.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Posttraumatische Belastungsstörung
Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Typisch sind: (1) sich aufdrängende, belastende Gedanken und Erinnerungen an das Trauma oder Erinnerungslücken; (2) Übererregungssymptome (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, schweres Aushalten von Gefühlen, Konzentrationsstörungen); (3) Vermeidungsverhalten (Vermeidung traumaassoziierter Reize)
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F32.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Depression
Gedrückte Stimmung und eine Verminderung von Aktivitäten. Die Fähigkeit Freude zu empfinden, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten. Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt.
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Verhaltens-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Bei dieser Therapie geht es darum: Ich möchte mein eigenes Verhalten verändern.
Man spricht wenig über die Vergangenheit. Es geht um aktuelle Erlebnisse und Fragen. Oft bekommt man Aufgaben zwischen 2 Sitzungen. Bei dieser Therapie muss man viel über sich selbst nachdenken. Die Sitzungen sind meistens einmal in der Woche.
Verhaltenstherapie
Im Fokus ist weniger die Vergangenheit, sondern das gegenwärtige Erleben und Verhalten. Häufig wird mit kleinen Alltagsaufgaben zwischen den Sitzungen gearbeitet. Die Verhaltenstherapie erfordert eine aktive Mitarbeit. Meist 1mal wöchentliche Therapiesitzung
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Diese Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Darum geht es: Ich untersuche die Beziehungen von mir und von den Menschen in meinem Alltag.
Zum Beispiel: Wie lebe ich mit meiner Familie zusammen? Wie ist der Alltag in meiner Beziehung?
Ich bespreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin: Das sind meine Stärken. Das sind die Stärken von den anderen Personen. Wie kann ich diese Stärken nutzen, damit ich Lösungen für meine Probleme finde?
Systemische Therapie
Zentral ist, wie Menschen in alltäglichen Beziehungen miteinander umgehen, insbesondere im familiären Beziehungsgeflecht. Schwerpunkt ist, die Stärken der Betroffenen und der Familienmitglieder zu nutzen und gemeinsam Lösungen für die bestehenden Probleme und Konflikte zu entwickeln.
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Hypno-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Bei dieser Therapie geht es darum: Man arbeitet mit der eigenen Fantasie.
Zum Beispiel: Ich reise in meinen Gedanken an einen anderen Ort. Ich reise mit meinen Gefühlen an einen anderen Ort. Ich reise mit meinen schlimmen Erinnerungen an einen anderen Ort. Ich komme mit besseren Gedanken und Gefühlen zurück.
Meine Fantasie hilft mir dabei, besser mit den schlimmen Gefühlen umzugehen.
Hypnotherapie
Verschiedene Therapieformen, die die Wirkung von Trance und Suggestionen therapeutisch nutzen
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Paar-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. In dieser Therapie geht es darum: Paare finden gemeinsam Lösungen für Probleme in ihrer Beziehung.
Diese Menschen bieten oft Paar-Therapie an:
Psychologen Das sind Experten für seelische Krankheiten.
Sozial-Pädagogen Das sind Experten für das Zusammenleben von Menschen.
Seel-Sorger Das sind Experten aus der Kirchen-Arbeit.
Sie hören anderen Menschen zu. Sie sprechen mit ihnen über ihre Sorgen.
Paartherapie
Fokus liegt auf Beziehungsproblemen. Basis können verschiedene therapeutische Richtungen sein, wie Verhaltenstherapie, Systemische Therapie… Als Paartherapeutinnen sind vor allem Psychologinnen, Sozialpädagoginnen und Seelsorgerinnen tätig
Jemand hat Gewalt erlebt. Zum Beispiel: Ich wurde von meinem Partner geschlagen. Ich wurde zum Sex gezwungen.
Einige Menschen können mit diesen schlimmen Erfahrungen nicht gut umgehen. Einige Menschen bekommen seelische Probleme. Diese seelischen Probleme nennt man: Trauma.
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder zu einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Trauma-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Diese Therapie ist eine besondere Therapie für Menschen mit einem Trauma.
Nicht jeder Therapeut oder jede Therapeutin darf Trauma-Therapie anbieten. Der Therapeut oder die Therapeutin braucht dafür eine bestimmte Ausbildung. Und ein bestimmtes Zeugnis. Das Zeugnis bekommt man von einem Verein. Der Verein heißt: DeGPT.
Traumatherapie (mit Zertifizierung durch die Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie - DeGPT)
Spezialisierte psychotherapeutische Behandlung von Erwachsenen mit Traumafolgestörungen, die den Standards der DeGPT entspricht.
Manchmal bezahlt die Kranken-Kasse eine Psycho-Therapie.
Das ist dafür wichtig: Der Therapeut oder die Therapeutin braucht eine staatliche Erlaubnis für Psycho-Therapie. Nur dann bezahlt die Kranken-Kasse die Psycho-Therapie.
Aber: Manchmal bezahlt die Kranken-Kasse auch andere Psycho-Therapien. Sie bezahlt aber nur bestimmte Psycho-Therapien.
Zum Beispiel: Jemand bekommt keinen freien Platz bei einem Therapeuten oder einer Therapeutin mit einer staatlichen Erlaubnis. Die Person kann beweisen: Ich habe wirklich keinen freien Platz bekommen. Deshalb mache ich woanders eine Psycho-Therapie.
Dann bezahlt die Kranken-Kasse manchmal auch andere Psycho-Therapien.
Am besten fragt man seine Kranken-Kasse: Welche Therapie bezahlt die Kranken-Kasse? Welche Dokumente brauche ich für eine andere Psycho-Therapie?
Abrechnungsmöglichkeit durch Kostenerstattungsverfahren
Psychotherapeutische Leistungen bei einer approbierten Psychologischen oder Ärztlichen Psychotherapeutin (ohne sogenannten Kassensitz) können ggf. mit der gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet werden. Person muss nachweisen, dass sie vergeblich versucht hat, einen Therapieplatz bei einer niedergelassenen Psychotherapeutin mit Kassensitz zu erhalten. Am besten erkundigt man sich zunächst bei der eigenen Krankenkasse, welche Nachweise sie bei einem Antrag auf Kostenerstattung verlangt
Ein psychologischer Psycho-Therapeut oder eine psychologische Psycho-Therapeutin ist eine Person. Diese Person hat Psychologie studiert. Nach dem Studium hat die Person eine bestimmte Zusatz-Ausbildung gemacht. In dieser Zusatz-Ausbildung geht es um Psycho-Therapie. Erst danach darf die Person Psycho-Therapie anbieten.
Psycho-Therapie heißt: Ich habe eine seelische Krankheit. Oder ich habe ein seelisches Problem. Daher gehe ich regelmäßig zur Psycho-Therapie. Dort rede ich mit dem Psycho-Therapeuten oder der Psycho-Therapeutin über meine Probleme. In der Psycho-Therapie lerne ich: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Es gibt besondere Psycho-Therapeuten und Psycho-Therapeutinnen für Kinder und Jugendliche.
psychologische*r Psychotherapeut*in
Person, die qualifiziert und gesetzlich zugelassen ist, Psychotherapie auszuüben: Nach einem mit Diplom oder Master bestandenen Studium der Psychologie (Studiengang Psychologie) wird eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten nach dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG) abgeschlossen und die Berechtigung zur eigenständigen Durchführung von Psychotherapie erworben (Approbation).
Auf dieser Internet-Seite gibt es mehr Infos darüber: www.icd-code.de/icd/code/F32.1.html Achtung: Diese Infos sind nicht in Leichter Sprache.
Depression
Gedrückte Stimmung und eine Verminderung von Aktivitäten. Die Fähigkeit Freude zu empfinden, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten. Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt.
Die somatische Belastungs-Störung ist eine Krankheit. Somatisch heißt: Die Krankheit zeigt sich am Körper.
Die Krankheit zeigt sich so: Ich habe eine seelische Krankheit. Zum Beispiel: Weil ich etwas Schlimmes erlebt habe. Ich habe Schmerzen in meinem Körper. Obwohl mein Körper gesund ist. Die Schmerzen kommen von meiner seelischen Krankheit.
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Verhaltens-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. Bei dieser Therapie geht es darum: Ich möchte mein eigenes Verhalten verändern.
Man spricht wenig über die Vergangenheit. Es geht um aktuelle Erlebnisse und Fragen. Oft bekommt man Aufgaben zwischen 2 Sitzungen. Bei dieser Therapie muss man viel über sich selbst nachdenken. Die Sitzungen sind meistens einmal in der Woche.
Verhaltenstherapie
Im Fokus ist weniger die Vergangenheit, sondern das gegenwärtige Erleben und Verhalten. Häufig wird mit kleinen Alltagsaufgaben zwischen den Sitzungen gearbeitet. Die Verhaltenstherapie erfordert eine aktive Mitarbeit. Meist 1mal wöchentliche Therapiesitzung
Therapie heißt: Ich gehe regelmäßig zu einem Therapeuten oder einer Therapeutin. Ich spreche mit dem Therapeuten oder der Therapeutin über meine Probleme. Ich lerne: So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Körper-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art. In dieser Therapie geht es darum: Man macht verschiedene Übungen mit dem Körper. Damit man weniger Schmerzen hat.
Man lernt zum Beispiel:
Das braucht mein Körper.
Das ist gut für meinen Körper.
Das ist schlecht für meinen Körper.
So atme ich richtig.
Körpertherapie
Sammelbegriff für verschiedene therapeutische Methoden, über die Arbeit mit dem Körper sollen Beschwerden gelindert werden. Bspw. achtsamer Umgang mit dem eigenen Körper, bewusstes Atmen
Manchmal bezahlt die Kranken-Kasse eine Psycho-Therapie.
Das ist dafür wichtig: Der Therapeut oder die Therapeutin braucht eine staatliche Erlaubnis für Psycho-Therapie. Nur dann bezahlt die Kranken-Kasse die Psycho-Therapie.
Aber: Manchmal bezahlt die Kranken-Kasse auch andere Psycho-Therapien. Sie bezahlt aber nur bestimmte Psycho-Therapien.
Zum Beispiel: Jemand bekommt keinen freien Platz bei einem Therapeuten oder einer Therapeutin mit einer staatlichen Erlaubnis. Die Person kann beweisen: Ich habe wirklich keinen freien Platz bekommen. Deshalb mache ich woanders eine Psycho-Therapie.
Dann bezahlt die Kranken-Kasse manchmal auch andere Psycho-Therapien.
Am besten fragt man seine Kranken-Kasse: Welche Therapie bezahlt die Kranken-Kasse? Welche Dokumente brauche ich für eine andere Psycho-Therapie?
Abrechnungsmöglichkeit durch Kostenerstattungsverfahren
Psychotherapeutische Leistungen bei einer approbierten Psychologischen oder Ärztlichen Psychotherapeutin (ohne sogenannten Kassensitz) können ggf. mit der gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet werden. Person muss nachweisen, dass sie vergeblich versucht hat, einen Therapieplatz bei einer niedergelassenen Psychotherapeutin mit Kassensitz zu erhalten. Am besten erkundigt man sich zunächst bei der eigenen Krankenkasse, welche Nachweise sie bei einem Antrag auf Kostenerstattung verlangt