Ein psychologischer Psycho-Therapeut ist eine Person.
Diese Person hat Psychologie studiert.
Nach dem Studium hat die Person
eine bestimmte Zusatz-Ausbildung gemacht.
In dieser Zusatz-Ausbildung geht es um Psycho-Therapie.
Erst danach darf die Person Psycho-Therapie anbieten.
Psycho-Therapie heißt:
Ich habe eine seelische Krankheit.
Oder ich habe ein seelisches Problem.
Ich gehe egelmäßig zu einem Psycho-Therapeuten.
Ich rede mit dem Psycho-Therapeuten über meine Probleme.
In der Psycho-Therapie lerne ich:
So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Es gibt besondere Psycho-Therapeuten für Kinder und Jugendliche.
psychologische*r Psychotherapeut*in
Person, die qualifiziert und gesetzlich zugelassen ist, Psychotherapie auszuüben: Nach einem mit Diplom oder Master bestandenen Studium der Psychologie (Studiengang Psychologie) wird eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten nach dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG) abgeschlossen und die Berechtigung zur eigenständigen Durchführung von Psychotherapie erworben (Approbation).
Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Typisch sind: (1) sich aufdrängende, belastende Gedanken und Erinnerungen an das Trauma oder Erinnerungslücken; (2) Übererregungssymptome (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, schweres Aushalten von Gefühlen, Konzentrationsstörungen); (3) Vermeidungsverhalten (Vermeidung traumaassoziierter Reize)
Gedrückte Stimmung und eine Verminderung von Aktivitäten. Die Fähigkeit Freude zu empfinden, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten. Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt.
Ich spreche mit dem Therapeuten über meine Probleme.
Ich lerne:
So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Verhaltens-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art.
Bei dieser Therapie geht es darum:
Ich möchte mein eigenes Verhalten verändern.
Man spricht wenig über die Vergangenheit.
Es geht um aktuelle Erlebnisse und Fragen.
Oft bekommt man Aufgaben zwischen 2 Sitzungen.
Bei dieser Therapie muss man viel über sich selbst nachdenken.
Die Sitzungen sind meistens einmal in der Woche.
Verhaltenstherapie
Im Fokus ist weniger die Vergangenheit, sondern das gegenwärtige Erleben und Verhalten. Häufig wird mit kleinen Alltagsaufgaben zwischen den Sitzungen gearbeitet. Die Verhaltenstherapie erfordert eine aktive Mitarbeit. Meist 1mal wöchentliche Therapiesitzung
Nur dann bezahlt die Kranken-Kasse die Psycho-Therapie.
Abrechnungsmöglichkeit im Zuge einer Kassenzulassung
Leistungen werden über die Kassenärztliche Vereinigung zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherungen abgerechnet. Voraussetzung ist eine Approbation, d. h. die staatliche Zulassung, den Beruf Psychotherapie selbstständig und eigenverantwortlich auszuüben.
Diese Person hat vom Gesundheits-Amt die Erlaubnis:
Sie darf Psycho-Therapie anbieten.
Dafür muss sie eine Ausbildung machen.
Aber:
Die Regeln für diese Ausbildung stehen nicht in einem Gesetz.
Das bedeutet:
Es gibt weniger Kontrollen.
Man weiß nicht genau:
So gut ist diese Ausbildung.
Diese Person muss kein Arzt oder keine Ärztin sein.
Sie muss kein Psychologe oder keine Psychologin sein.
Psychologen und Psychologinnen sind Fach-Leute für seelische Krankheiten.
Sie haben einen Teil-Bereich von der Medizin studiert.
In diesem Teil-Bereich geht es um seelische Krankheiten.
Dann haben sie 5 Jahre eine besondere Ausbildung gemacht.
Sie haben das Recht auf eine Approbation.
So heißt die staatliche Erlaubnis.
Darin steht:
Man darf in diesem Beruf arbeiten.
Heilpraktiker*in für Psychotherapie
Eine Heilpraktikerin für Psychotherapie ist eine Person, die vom Gesundheitsamt auf Grundlage des Heilpraktikergesetzes die Erlaubnis erhalten hat, Psychotherapie anzubieten. Es gibt keine vorgeschriebene Ausbildung. Person ist nicht zwingend Psychologin oder Ärztin.
Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Typisch sind: (1) sich aufdrängende, belastende Gedanken und Erinnerungen an das Trauma oder Erinnerungslücken; (2) Übererregungssymptome (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, schweres Aushalten von Gefühlen, Konzentrationsstörungen); (3) Vermeidungsverhalten (Vermeidung traumaassoziierter Reize)
Reaktion auf ein einmaliges oder ein fortbestehendes belastendes Lebensereignis. Typisch können sein depressive Stimmung, Angst, Störungen des Sozialverhaltens
Gedrückte Stimmung und eine Verminderung von Aktivitäten. Die Fähigkeit Freude zu empfinden, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten. Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt.
Ich spreche mit dem Therapeuten über meine Probleme.
Ich lerne:
So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Körper-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art.
In dieser Therapie geht es darum:
Man macht verschiedene Übungen mit dem Körper.
Damit man weniger Schmerzen hat.
Man lernt zum Beispiel:
Das braucht mein Körper.
Das ist gut für meinen Körper.
Das ist schlecht für meinen Körper.
So atme ich richtig.
Körpertherapie
Sammelbegriff für verschiedene therapeutische Methoden, über die Arbeit mit dem Körper sollen Beschwerden gelindert werden. Bspw. achtsamer Umgang mit dem eigenen Körper, bewusstes Atmen
Ich spreche mit dem Therapeuten über meine Probleme.
Ich lerne:
So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Familien-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art.
Bei dieser Therapie macht die ganze Familie mit.
Man schaut zum Beispiel:
So sprechen wir in der Familie miteinander.
So können wir gemeinsam Lösungen
für unsere Probleme finden.
Familientherapie
Fokus liegt nicht auf einzelner Person, sondern auf Familieninteraktionen. Basis können verschiedene therapeutische Richtungen sein, wie Verhaltenstherapie, Systemische Therapie…
Ich spreche mit dem Therapeuten über meine Probleme.
Ich lerne:
So kann ich mit meinen Problemen umgehen.
Paar-Therapie ist eine bestimmte Therapie-Art.
In dieser Therapie geht es darum:
Paare finden gemeinsam Lösungen
für Probleme in ihrer Beziehung.
Diese Menschen bieten oft Paar-Therapie an:
Psychologen
Das sind Experten für seelische Krankheiten.
Sozial-Pädagogen
Das sind Experten für das Zusammenleben von Menschen.
Seel-Sorger
Das sind Experten aus der Kirchen-Arbeit.
Sie hören anderen Menschen zu.
Sie sprechen mit ihnen über ihre Sorgen.
Paartherapie
Fokus liegt auf Beziehungsproblemen. Basis können verschiedene therapeutische Richtungen sein, wie Verhaltenstherapie, Systemische Therapie… Als Paartherapeutinnen sind vor allem Psychologinnen, Sozialpädagoginnen und Seelsorgerinnen tätig
Dann sieht man manche Sachen aus einer anderen Blick-Richtung.
Man spielt wie bei einem Theater.
Man arbeitet mit dem eigenen Körper.
Man arbeitet mit verschiedenen Materialien.
Man hält eigene Ideen und Gedanken fest.
Zum Beispiel als Bild.
Oder in einem Text.
Gestalttherapie
Psychotherapeutisches Verfahren, das Wachstum und Selbstverwirklichung im persönlichen und gesellschaftlichen Leben als zentral ansieht. Typische Techniken sind: leerer Stuhl, Rollenspiel, Gestaltdrama, Körperarbeit, Arbeit mit kreativen Medien
Kranken-Zusatz-Versicherung für Heilpraktiker*innen
Man kann eine Versicherung abschließen:
Kranken-Zusatz-Versicherung Heil-Praktiker und Heil-Praktikerinnen.
Damit man Behandlungen bei Heil-Praktikern und Heil-Praktikerinnen nicht selbst bezahlen muss.
Wenn man diese Versicherung hat:
Dann bezahlt die Kranken-Kasse diese Behandlungen.
Heil-Praktiker und Heil-Praktikerinnen müssen keine Ärzte oder Ärztinnen sein.
Sie müssen auch keine Psychologen oder Psychologinnen sein.
Es sind Fach-Leute mit einer besonderen Ausbildung.
Abrechnungsmöglichkeit durch eine Krankenzusatzversicherungen für Heilpraktiker*innen
Liegt eine Krankenzusatzversicherung Heilpraktiker*innen vor, kann die therapeutische Leistung bei einer Heilpraktiker*in mit der Krankenkasse abgerechnet werden.
Erwachsene
Kinder und Jugendliche
Traumatherapeutische Gruppen
Nein
Angebote für gewaltausübende Personen
Ja
Gewalt in der Geburtshilfe
Ja
Körperliche und/oder kognitive Einschränkungen
Details zu barrierefreien Zugänglichkeit der Praxis:
Menschen diverser Kommunikationsstörungen, Sprach- und Sprechstörungen, Stottern